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Noch kürzer als eine Kurzbewerbung sind Bewerbungsflyer und Profilcard. Einen Flyer, bzw. Werbeflyer haben Sie bestimmt mehr als einmal im Briefkasten gehabt oder in die Hand gedrückt bekommen. Damit wollte sich Ihnen die neue Eisdiele, der jetzt noch schnellere Pizza-Service oder das wahnsinnig preisgünstige Fitnessstudio um die Ecke vorstellen. Sie als möglicher Kunde sollten durch diesen Flyer erfahren, dass es dieses neue Angebot überhaupt gibt und gleichzeitig Lust bekommen, es anzutesten.
Etwa nach dem gleichen Muster funktioniert ein Bewerbungsflyer. In diesem Fall sind Sie allerdings in der Rolle des Anbieters und machen beispielsweise mit Ihrem Flyer auf sich als Ausbildungsplatzsuchenden aufmerksam.
Zwei Beispiele, wie ein solcher Bewerbungsflyer aussehen könnte:
Download: Bewerbungsflyer Beispiele - Marketing und Werbung in eigener Sache
Fast schon ein bisschen viel an Informationen, wenn auch Geschmacksache wie in bei den meisten Dingen. Auf engstem Raum sehr viele, komprimierte Informationen, durchaus beeindruckend gelayoutet und: das ist wichtig, es handelt sich nicht um eine Empfehlungsarbeit für das Grafikdesign-Studium.
Kurz und quer - Dieser Bewerber hat sich für die Mini-Version eines Bewerbungsflyers entschieden. Von einem DIN A4-Blatt hat er noch einmal ein Drittel abgeschnitten und das ganze einmal an der längeren Seite geknickt. Sven ist jemand, der nicht viele Worte verlieren sondern gleich auf den Punkt kommen will. Deshalb hat er sich für diese Variante entschieden. Und außerdem konnte er so ein dickeres Papier benutzen, weil er nur einen Knick anfertigen muss. Ihm war das wichtig, weil der Bewerbungsflyer dann nicht so schnell verknicken kann und nicht nur hochwertiger aussieht, sondern sich auch so anfühlt.
Der Text auf der ersten Seite ist geschickt gewählt: noch bevor Sven etwas von seinen eigenen Wünschen schreibt, zeigt er Verständnis für die Situation des Lesers, also seines möglichen Ausbilders. Sven sammelt Pluspunkte und lenkt die Aufmerksamkeit gleichzeitig geschickt auf sich. Ein wenig spannend möchte er es für den Leser machen, denn der weiß bis zur letzten Zeile noch gar nicht, wer sich hier eigentlich als "Wunschkandidat" empfehlen möchte...
Kurz und knapp. Auf der zweiten Seite stehen ein paar "Persönliche Daten", etwas zur "Schulbildung" und natürlich das Praktikum, durch das er die Berliner Sparkasse als Bank kennen gelernt hat. Für einen Bewerbungsflyer reichen diese Angaben aus. In dem kurzen Anschreibentext lässt er noch einmal durchblicken, wie sehr er motiviert ist und schon jetzt weiß, dass er als Azubi eine Bereicherung wäre. Damit wagt er sich ganz schön weit vor, aber wieso nicht? Den Mutigen gehört die Welt!
Und noch etwas: Die Kontaktdaten finden sich auf der letzten, der vierten Seite (hier nicht gezeigt). Da steht im Idealfall neben Telefonnummer und Email auch eine Internetadresse unter der sich der geneigte Empfänger und interessierte Leser noch etwas mehr an Informationen über den Bewerber abholen kann.
030 / 2888 570