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Burnout Prävention meint vorbeugende Maßnahmen und individuelle Strategien, Diese können Burnout-Symptome vermeiden oder reduzieren. Veränderungen sind in betrieblicher Hinsicht, aber noch wesentlicher im persönlichen Bereich erforderlich. Um gezielt ein akutes Burnout zu überwinden, sollte die Unterstützung durch einen Experten, durch Coaching oder in Seminaren in Anspruch genommen werden. Die Erörterung der folgenden Punkte ist wesentlich:
Wo liegen Ihre Talente? Wie schätzen Sie Ihre Leistungsfähigkeit realistisch ein? Eine diesbezügliche Überprüfung verhindert überzogene Zielsetzungen oder eine berufliche Entwicklung in die falsche Richtung.
Sind Ziele nicht umsetzbar oder falsch gesteckt, weil sie beispielsweise der Kompensation von etwas Unveränderbarem dienen, sollten Sie umdenken. Dann ist es erforderlich, etwas an den äußeren Bedingungen oder an Ihrer Motivation zu ändern.
Mit Hilfe der richtigen Kommunikations-Techniken lassen sich Zeit und Kraft raubende Missverständnisse vermeiden und ungerechtfertigte Anforderungen von außen leichter abwehren. Zudem stärken Kompetenzen auf diesem Gebiet das Selbstbewusstsein. Auch dies ist ein wichtiger Faktor zur Vermeidung von Burnout.
Bei zunehmender Unlust ist es wichtig, bewusst Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Wichtig ist es, Situationen zu vermeiden, die Ihnen nicht gut tun. Positive Aspekte sollten fokussiert werden. Aus der Orientierung an diesen befriedigenden Arbeitsbestandteilen kann neue Motivation geschöpft werden.
Unabdingbar ist ein Leben jenseits der Arbeit. Denn die intensive Beschäftigung mit Familie und Freunden fördert den Blick nach außen und zugleich eine objektivere Sichtweise auf sich selbst. Dies gilt auch für körperliche und geistige Aktivitäten, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Persönliche Hobbys und Interessen bilden "Zeitinseln", auf denen Sie unkompliziert Kraft, Energie und Motivation sammeln können. Flexible Arbeitszeitregelungen und ein effektives Zeit- und Stressmanagement schaffen Raum für diesen Ausgleich.
Zur Bewältigung oder Vermeidung eines Burnout können unternehmensgesteuerte Maßnahmen ergriffen werden, um betroffene Mitarbeiter zu unterstützen:
Viele Firmen kommen ihren Führungskräften und Mitarbeitern bereits mit der Finanzierung von Fitnessmaßnahmen, Coachings oder Seminaren entgegen. Themen wie Work-Life-Balance, Entspannung oder Stressbewältigung stehen mittlerweile weit oben auf der Weiterbildungsagenda. Denn Konzerne und Unternehmen sind sich der drohenden arbeitstechnischen und finanziellen Folgen des Burnout-Syndroms bewusst.
Zukunftsorientierte Firmen wie BMW und global agierende Unternehmen wie die Deutsche Bank finanzieren ihren Führungskräften beispielsweise Aufenthalte in Präventionskliniken und sind in jeder Hinsicht daran interessiert, ihre Führungskräfte zu entlasten. Das tut offenbar Not, denn nach einer Kienbaum-Studie von 2003 nimmt sich ein Drittel von ihnen keine Pause und die Arbeit an den Wochenendtagen ist für sie normal. Aber 65% sind sich dieses unausgewogenen Zustandes offensichtlich bewusst und wünschen sich mehr Zeit für ihren privaten Bereich.
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