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Die Motivation und Leistungsbereitschaft eines Menschen werden besonders durch die Freude an der beruflichen Tätigkeit erhöht. Wird eine Aufgabe bewältigt, verschafft dies Befriedigung und treibt zu weiterem Engagement an – denn kaum etwas spornt mehr an als Erfolg! Doch alles hat seine Grenzen, auch der Erfolg. Insbesondere wenn die körperliche Leistungsfähigkeit dauerhaft überstrapaziert wird.
Im Sport gehören Ruhephasen zum jedem Trainingsbestandteil und sind für die Regeneration und das Wachstum unerlässlich. Auch im Beruf benötigen wir Auszeiten, um wieder leistungsstark und ideenreich zu werden. Wir benötigen für neue Erfolge auch neue Kraft. Auch wenn besondere Zeiten oder schwierige Phasen hohen Einsatz fordern, so sind Höchstleistungen nicht im Dauerbetrieb zu erzielen. In Beruf und Sport bringt ein nicht regenerierter Körper zunehmend weniger Leistung. Das dauerhafte Arbeiten an der Kapazitätsgrenze und die schonungslose Ausbeutung der eigenen Ressourcen führen zu einem übermäßigen, an die Substanz gehenden Kräfteverzehr bis hin zu totalem Leistungsverlust, kurz Burnout.
Das Burnout-Syndrom, das der New Yorker Psychoanalytiker Dr. Herbert Freudenberger 1974 erstmals definierte, beschreibt einen Zustand, in dem der produktive Kreislauf aus Herausforderung, Bewältigung, Befriedigung und Motivation nachhaltig gestört ist. Es entsteht ein Gefühl der Lähmung; jegliches Interesse an jedweder Aktivität versiegt. Verursacht wird das Burnout Gefühl durch massive körperliche und seelische Erschöpfung. Häufig reagieren die betroffenen Personen mit einem zeitweiligen oder permanenten Rückzug aus dem Berufsleben.
Dabei ist das Burnout-Syndrom mit professioneller Hilfe gut zu bewältigen. Hierbei gilt: Je früher Burnout-Symptome und Ursachen erkannt werden, desto leichter ist der – oftmals schleichende – Prozess zu stoppen und umzukehren. Voraussetzung ist die Bereitschaft, negative Entwicklungen wahrzunehmen und zu analysieren. Mehren sich Situationen der Gereiztheit oder Erschöpfungszustände, fällt es zunehmend schwerer sich auf Aufgaben zu konzentrieren oder auch umgekehrt im Privatleben „abzuschalten“, so ist dies der Zeitpunkt, um sich methodisch gegen einen Burnout zu wappnen und gegen zu steuern.
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