Thema: Emotionale Intelligenz
Bedeutung im Berufsalltag
Emotionale Kompetenz und Führungskompetenz
Emotionale Kompetenz ist auf breiter Basis von Bedeutung, sowohl auf dem globalen Markt als auch innerhalb des Unternehmens. Es wird zunehmend wichtiger, die Bedürfnisse und Wünsche des Marktes, der Kunden, aber auch intern von Kollegen und Vorgesetzten besser zu verstehen und zu beantworten.
- Mitarbeiter übernehmen zunehmend höhere Verantwortung – umfassendere Aufgabenbereiche, auf Projektbasis oder in Form von Fachkarrieren. Vorgesetzte müssen diesem gestiegenen Selbstbewusstsein Rechnung tragen.
- Individualität wird bei Mitarbeitern gewünscht, um kreative Impulse nutzen zu können. Die möglichen Reibungsflächen sollen jedoch so klein wie möglich gehalten werden.
- Infolge der Globalisierung treffen unterschiedliche Kulturen, Arbeitsphilosophien und Erwartungen aufeinander. In schwierigen Konstellationen sind sowohl Einfühlungsvermögen als auch Konfliktfähigkeit erforderlich.
- Untersuchungen haben ergeben, dass Unternehmen, die auf emotional intelligente Mitarbeiter Wert legen, bessere Ergebnisse erzielen als Firmen, die diesen Aspekt vernachlässigen.
- Emotional intelligente Mitarbeiter verfügen verstärkt über ein stabiles Selbstbewusstsein, hohe Belastungsfähigkeit und Eigenverantwortlichkeit sowie die Bereitschaft, die Ziele ihres Unternehmens zu ihren eigenen zu machen.
- In Krisenzeiten sind emotional intelligente Mitarbeiter eher in der Lage, sich den Gegebenheiten anzupassen und Auswege zu finden.
- Der Einsatz von Emotionaler Intelligenz verbessert das Gespür für Menschen und Entscheidungen sowie für Chancen und den richtigen Karriereweg.
Emotionale Kompetenz einsetzen
Das Ziel von Unternehmen, Organisationen oder Behörden besteht in der Regel darin, die innerbetriebliche Produktivität, die marktpolitische Stellung sowie die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern und Kunden zu verbessern. Emotionale Intelligenz unterstützt dabei die Entwicklung eines dynamischen, zukunftsorientierten Klimas und eines stabilen Beziehungsgeflechts, in dem sich die Kompetenzen der Mitarbeiter positiv entfalten können. Der Führungskraft dient Emotionale Intelligenz als Steuerungsinstrument, ihre Mitarbeiter besser zu managen und Kundenkontakte erfolgreich zu gestalten.
Durch den professionellen Umgang mit eigenen und fremden Bedürfnissen können Mitarbeiter-Ressourcen besser genutzt und innerbetriebliche Potenziale frei gesetzt werden. Je weiter dieser Prozess fortgeschritten ist, desto einfacher können Entscheidungen im betrieblichen Alltag getroffen werden:
Emotionale Kompetenz im Berufsalltag: Aufgabenverteilung
Die Mitarbeiter werden nach ihren Potenzialen eingesetzt. Sie erhalten Aufgaben, die sie fordern, aber nicht überlasten.
Emotionale Kompetenz im Berufsalltag: Hierarchieform
Die Förderung der Eigenverantwortlichkeit. Eine flache Hierarchie begünstigt rasche und sachgerechte Entscheidungen. Die Autorität der Führungskraft wird durch Kompetenz begründet.
Emotionale Kompetenz im Berufsalltag: Teambildung
Die Teammitglieder verfügen über unterschiedliche Kompetenzen und Charaktere, die sich ergänzen und inspirieren.
Emotionale Kompetenz im Berufsalltag: Angebots- und Verhandlungstaktik
Auf emotionale Befindlichkeiten oder Besonderheiten des Verhandlungspartners kann unmittelbarer reagiert werden.
Emotionale Kompetenz im Berufsalltag: Veränderung von Angeboten und Zielvorgaben
Höhere Sensibilität und Aufgeschlossenheit für Hinweise, Tipps oder Kritik (bei Mitarbeitern und Vorgesetzten) erleichtern eine rasche Reaktion auf veränderte Anforderungen und Marktverhältnisse.
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