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Thema: Körpersprache

Der Auftritt - Mit Körperhaltung im Leben stehen

Der Auftritt

Mit Körperhaltung im Leben stehen

Manchmal drehen sich alle Anwesenden um, wenn eine Person den Raum betritt. Woran liegt das? Möglicherweise ist die Körperhaltung des Mannes besonders selbstsicher, der Gang der Frau außergewöhnlich leicht, die Kleidung von ausgesuchter Eleganz, oder das Lächeln in den Raum wirkt besonders gewinnend.

Körperhaltung: Der Stand

Wer sicher und gerade steht, strahlt Authentizität und Realitätssinn aus. Dagegen wirkt eine Person mit hängenden Schultern traurig oder erschöpft. Zeigt die Körperhaltung ein Zusammensinken des Oberkörpers, signalisiert dies Verschlossenheit oder Angst, während eine offene Körperhaltung im Brustbereich den Eindruck von Furchtlosigkeit und Selbstbewusstsein transportiert.

Körperhaltung: Der Gang

Auch der Gang lässt Rückschlüsse über das emotionale Befinden zu. Ist er leicht, federnd und sicher, so ist zu vermuten, dass die Person in positiver Stimmung ist. Ein zögerlicher, oder gar schleppender Schritt lässt dagegen auf Vorsicht oder Ängstlichkeit der Person schließen.

Körperhaltung: Das Betreten eines Raums

Grundsätzlich gilt: Wer sich den Raum, den er betritt bereits erobert hat, hält auch bei den folgenden Gesprächen das Zepter in der Hand. Ein zügiges "in den Raum hinein schreiten" zeigt Selbstsicherheit und Dynamik. Zu zaghaftes "Anschleichen" ist ebenso zu vermeiden wie das unvorbereitete Hineinplatzen in fremde Räume.

Der Vorgesetzte wird beim Erscheinen im Büro des Angestellten kurz anklopfen, dann jedoch unverzüglich eintreten. Damit signalisiert er sein "Hausrecht". Umgekehrt: Beim Eintritt des Angestellten in das Büro des Vorgesetzten (oder Kunden) sollte er kurz in der Tür stehen bleiben, um sich zu orientieren. Nach einem Schritt in den Raum hinein, gilt es nun den Blickkontakt aufzubauen, das zollt dem Gegenüber Respekt. Erst auf eine Aufforderung hin tritt der Mitarbeiter näher und besetzt den ihm (hoffentlich) angebotenen Platz.


Körpersprache: Die Sprechweise - Den Ton treffen

Die Sprechweise verrät immens viel über den Charakter eines Menschen. Dazu gehören die Lautstärke, das Sprechtempo und die stimmliche Gestaltung.

Eine kräftige, laute Stimme

zeugt von Selbstbewusstsein und Optimismus. Wird es jedoch zu laut, lässt das auf Unbeherrschtheit und Geltungssucht schließen. Eine durchdringende Stimme kann die Konversation sprengen, weil sich niemand mehr auf sein Thema und sein Gegenüber konzentrieren kann.

Eine leise, aber klar akzentuierte Stimme

kann beruhigend wirken und große Sachlichkeit vermitteln. Ist die Stimme zu leise, oder haucht der Sprecher nur, ist dies eher ein Zeichen von Schwäche und mangelndem Selbstbewusstsein.

Ein schnelles Sprechtempo

verrät Impulsivität, Lebensfreude und Temperament. Ist das Tempo jedoch zu hoch, verbirgt sich dahinter entweder Unsicherheit, Ungeduld, Ignoranz oder gar Desinteresse. Denn dem Sprecher scheint es egal zu sein, ob ihm der Zuhörer in seinen Ausführungen folgen kann.

Ein langsames Sprechtempo

suggeriert Besonnenheit und das ernsthafte Anliegen, sich dem Zuhörer verständlich zu machen. Ein zu langsames Sprechen bringt Ihnen keinen Pluspunkt ein. Es wird unbewusst als Zeichen von Antriebsschwäche gedeutet. Ein häufig wechselndes Sprechtempo wirkt unausgeglichen. Das "Strukturieren" des Gesagten durch Pausen steht für Überlegtheit, Disziplin, Selbstbewusstsein und Rücksichtnahme auf den anderen.

Die stimmliche Gestaltung

akzentuiert das Gesagte, man bezeichnet sie auch als Sprachmelodie. Betonungen und Pausen vermitteln Lebhaftigkeit und Interesse am Thema. Eine Übertreibung dieser stimmlichen Nuancierungen kann jedoch den Eindruck von Selbstgefälligkeit oder Inkompetenz erwecken. Ein "leiernder" Tonfall hingegen ermüdet die Zuhörer und wird häufig als Zeichen mangelnder geistiger Flexibilität gedeutet.


Körpersprache: Die Aura - Angenehm duften

Die Nase ist ein empfindliches Sinnesorgan. Gerüche lösen im Gehirn positive Reaktionen, wie Wohlbefinden und Vertrauen aus. Nehmen wir einen Geruch wahr, der unangenehm ist, rümpfen wir die Nase. Im negativsten Fall, beispielsweise beim Geruch von beißendem Qualm, ergreifen wir instinktiv die Flucht. Genau so verhält es sich mit dem Körpergeruch eines anderen Menschen. Biochemische Vorgänge, die unbewusst ablaufen, entscheiden über die Anziehungskraft. Diese Vorgänge sind jedoch beeinflussbar, positiv wie negativ.

  • Ein zu starkes Parfüm oder After Shave wirkt aufdringlich oder unsicher, als wolle die Person etwas überdecken.
  • Schweißgeruch suggeriert Angst oder Nachlässigkeit mit sich selbst und daraus abgeleitet vielleicht auch mit seinem Umfeld.

Die natürliche Reaktion in beiden Fällen ist Abstandhalten beziehungsweise das gänzliche Vermeiden des Kontaktes. Ein angenehmer, dezenter Duft kann einen Gesprächspartner hingegen buchstäblich "anlocken" und ein Wohlgefühl und Sympathie erzeugen.

Wichtig ist hierbei, dass der Duft niemals aufdringlich verwandt wird, zu seinem Träger passt und seine Persönlichkeit unterstreicht. Denn nur dann vermittelt die persönliche "Duftnote" auch (nasale) Authentizität. Im Zweifel sollte daher auf unparfümierte Körperpflegeprodukte und frisch gewaschene Wäsche zurückgegriffen werden.



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Gestik und Mimik - Augen, Mund und Hände


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