
| 1. | Der Fachmann |
| 2. | Der Spielmacher |
| 3. | Der Integrator |
| 4. | Der Dschungelkämpfer |
Zeigt Ihr Mitarbeiter seinen Einsatz erst dann, wenn er Konkurrenz wittert oder wenn er überflügelt zu werden droht? Erinnert sein Verhalten an einen Spieler, der im Casino seine Einsätze auf mehrere Tische verteilt? Reizen ihn schier aussichtslose Situationen, auf die er scheinbar spontan mit ungewöhnlichen Ideen reagiert? Lässt ihn eine Niederlage kalt, weil er schließlich noch andere potentielle Möglichkeiten am Start hat, von denen eine sicher zum Erfolg führt? Sind seine Kollegen ihm, seiner Begeisterungsfähigkeit und seiner Gabe, Probleme auf das Lösbare zu reduzieren, rettungslos verfallen? Kann er seine Kollegen begeistern und motivieren?

Dann ist Ihr Mitarbeiter der Spielmacher des Teams.
Mit seiner Kreativität und Flexibilität ist er für den Erfolg eines Teams unverzichtbar. Funktioniert eine Lösung nicht, zaubert er eine andere aus der Tasche. Seine Vorliebe, sich von Konkurrenz erst richtig anspornen zu lassen, macht ihn im Konkurrenzkampf mit anderen Unternehmen für Sie zu einem Garant für Ihre Wettbewerbsfähigkeit. Er ist risikobereit und in der Lage, seine Kollegen auch in aussichtslosen Situationen durch sein meist gutlauniges "Top oder Flopp!" am Aufgeben oder am Mittelmaß zu hindern.
Weil er ein Spieler ist, sind ihm die Vorsicht und die Prinzipientreue einiger Kollegen unverständlich. Seine Fähigkeit, blitzschnell seine Taktik zu ändern und seine Vorliebe, sich mit anderen zu messen, kann dazu führen, dass er zu Ungeduld und Ablehnung Kollegen gegenüber neigt, die ihm in seinen Visionen und seinem Tempo nicht folgen können. Sicherheitsdenken ist für ihn überflüssig, schließlich hat er immer mehrere Eisen im Feuer, von denen eines ihm sicher einen Erfolg garantieren wird. Fühlt er sich an der Umsetzung seiner Ideen gehindert, neigt er zu Überreaktionen und unkollegialem Verhalten. Erkennt man ihn nicht als heimlichen Herrscher an, kann er das seinen Kollegen übel nehmen und sie mit seinem Rückzug "bestrafen".
Auch dem Spielmacher können Sie wegen seines Wissens und seiner Begeisterungsfähigkeit den Kollegen gegenüber getrost die Verantwortung für verschiedene Aufgaben übertragen, wenn er nicht allzu sehr "Zocker" ist. Ist er für seine zu große Risikofreude bekannt und zu schnell bereit, ein Projekt zugunsten eines anderen zu vernachlässigen, fahren Sie mit ihm mit dem Führungsstil des Participating (Beteiligen) am besten. Fragen Sie ihn nach seiner Meinung zu bestimmten Entscheidungen, informieren Sie ihn über alle wichtigen Details und beteiligen Sie ihn an der Entscheidungsfindung. Lassen Sie sich von seinen Ideen inspirieren, denn mit ungewöhnlichen Wegen wurden schon große Erfolge erzielt. Damit erkennen Sie seine Fähigkeiten, ohne ihn zu sehr in Pflichten und die lange Zeit der Umsetzung einzubinden, was der Spielmacher vielleicht auch gar nicht will.
zurück

Übersicht aller Hauptkapitel
Höhenflüge und Höllenfahrten
01805 / 288 200*