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Ist der Einstieg in den Small Talk gelungen, muss das Gespräch nur noch locker fortgeführt werden. Dies gelingt, indem Sie auf Reaktionen des Gesprächspartners achten, Signale verstehen und gegebenenfalls zwischen den Zeilen lesen. Ein offener Blick, ein Lächeln oder Nicken, kleine Einwürfe, kurze Zusammenfassungen des Gesagten, Verständnis- oder Gegenfragen signalisieren Interesse und ermuntern den anderen. Kurze Pausen geben dem Gesprächspartner die Gelegenheit, seine Gedanken in Ruhe zu Ende zu führen. Ungemein wichtig ist, einander ausreden zu lassen. Auch die Bitte um einen fachlichen Rat kann an passender Stelle das Interesse am weiteren Gedankenaustausch erhöhen.
Besonders geeignet ist ein unaufdringliches Kompliment:
Um ein Kompliment nicht zur Plattitüde verkommen zu lassen, ist es wichtig:
Als Empfänger eines Kompliments ist ein kurzer, freundlicher Dank die angemessene Reaktion. Übertriebene Freude oder Überraschung sind fehl am Platz. Das könnte schnell als Zeichen mangelnden Selbstbewusstseins missverstanden werden.
So wie ein Small Talk begonnen und geführt wird, so muss er auch beendet werden. Wiederum sind Einfühlungsvermögen und Taktgefühl gefragt. Selbst wenn das Gespräch als uninteressant oder unbefriedigend empfunden wurde, ist ein abrupter Abgang quasi mitten im Satz sehr unhöflich. Ein Dank für das Gespräch und eine kurze, unverbindliche Erklärung sind immer angebracht. Im Extremfall ist auch eine kleine Notlüge verzeihlich: "Ich habe mich sehr gefreut, Sie kennen zu lernen! Aber entschuldigen Sie mich jetzt bitte, denn dort drüben sehe ich gerade eine gute Bekannte, die ich unbedingt begrüßen möchte."
Bricht der Gesprächspartner die Unterhaltung ab, gilt es, rasch einzuschätzen, ob dies mit dem Thema oder mit mangelnder Sympathie zusammenhängt. Liegt ein plausibler Grund vor, den Small Talk an dieser Stelle zu unterbrechen, ist ein weiteres Gesprächsangebot durchaus angebracht: "Wenn Sie noch länger da sind, würde ich gern später noch einmal auf Sie zukommen!"
Small Talk entsteht im Zusammentreffen zweier oder mehrerer Personen in unterschiedlichen Situationen. Bleiben die wesentlichen Charakteristika des "kleinen Gesprächs" auch unverändert, so kommt es doch jeweils auf den Kontext an.
Small Talk mit dem Chef verlangt einen anderen Einstieg. Um die zufällige Begegnung im Fahrstuhl, auf dem Flur oder dem Firmenparkplatz für einen kurzen Small Talk zu nutzen, empfehlen sich Fragen oder Bemerkungen zum beruflichen Umfeld. Denkbare Themen sind:
Für den Small Talk mit Kollegen oder Mitarbeitern eignen sich Themen, die eher in den privaten Bereich fallen. Vielleicht haben Sie am letzten Wochenende etwas Besonderes unternommen? Oder Sie besitzen ein interessantes Hobby, über das Sie berichten könnten. Hier gilt: Die Inhalte sollten vor allem das Interesse und die Offenheit für ein Leben neben der Arbeit erahnen lassen. Denn dieser Aspekt wird zumeist als sympathisch empfunden. Beachten Sie:
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