Sie scheitern immer im Vorstellungsgespräch? Sie haben in Verhandlungen ein schlechtes Standing, weil das Gegenüber an der Kompetenz zweifelt? Der weniger engagierte Kollege wird bei der Beförderung bevorzugt? Dabei sind Ihre Qualifikationen gut. Oft scheinen Menschen trotz hoher Kompetenz weniger als sie sind. Der Grund liegt in der Selbstpräsentation. Denn: Voraussetzung für beruflichen Erfolg ist neben der Qualifikation auch das Fremdbild – das Image.
You never get a second chance to make a first impression
Nichts ist schwerer als das Bild, das sich andere von uns gemacht haben, nachträglich zu revidieren. Die Entscheidung für oder gegen Sie fällt in den ersten Minuten eines Kennenlernens. Der so genannte "Nasenfaktor" ist in vielen beruflichen Situation häufig ausschlaggebend: "Ich mag einfach seine Nase nicht", gesteht Ihre Kollegin Ihnen hinter vorgehaltener Hand über den ungeliebten Kollegen. Sympathie zählt. Und ob man Sie nun mag oder nicht – auch was man Ihnen zutraut, hängt stark von Ihrem persönlichen Auftritt ab. Und der sollte souverän sein.
Kleider machen Leute
Sympathisch wirkt, wer als attraktiv und gepflegt gilt. Dabei geht es nicht darum, dass Sie George Clooney oder Gisele Bündchen Konkurrenz
machen müssen. Als attraktiv gelten Menschen, die durch ihr Äußeres angenehm ins Auge fallen. Das fängt beim richtigen Outfit an und hört bei den Damen mit dem angemessenen Make-Up auf. Denn das äußere Erscheinungsbild wird als nonverbaler Ausdruck von Professionalität interpretiert, noch bevor man Gelegenheit hatte, durch Fachkompetenz zu überzeugen. Wer over- oder underdressed zu Geschäftsvehandlungen erscheint, signalisiert deutlich, dass er oder sie sich in den Gepflogenheiten dieser Branche wenig auskennt. Klar: Wohlfühlen müssen Sie sich in Ihrem Outfit. Denn nur wer sich wohl in seiner „zweiten Haut“ fühlt, signalisiert auch Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein.
Nonverbal und verbal die richtigen Signale setzen
Sie haben das passende Outfit für sich und Ihren Job gefunden? Gut. Doch zum professionellen Image gehört auch eine professionelle
Körpersprache. Gestikulieren Sie wild, wenn Ihnen etwas besonders am Herzen liegt? Oder lümmeln Sie sich gerne in bequeme Sessel, die Hände in den Hosentaschen? Vielleicht haben Sie auch nur einfach ein lautes Organ? All das kann zum Stolperstein auf der Karriereleiter werden. Denn es kommt weniger darauf an, was als wie Sie es sagen. Der Ton macht die Musik und Ihr Körper spricht immer mit. Schon der Handschlag kann genügen, um Ihre Sympathiewerte in den Keller rutschen zu lassen: Lasche "Hasenpfötchen" kommen genauso wenig an wie der herzhaft männliche "Knochenbrecher".
Den richtigen Auftritt kann man lernen
Der Weg zum perfekten Image ist kein leichter und bedeutet eine Menge Arbeit an sich selbst. Der richtige Anfang ist gemacht, wenn Sie sich selbst kritisch den Spiegel vorhalten und sich Ihrer kleinen Eigentümlichkeiten bewusst werden. Professioneller Rat kann hier eine wichtige Hilfestellung bedeuten. Image Consultants arbeiten mit Ihnen an Ihrem ganz persönlichen Stil und optimieren Ihren professionellen Auftritt. Das Ziel ist simpel, aber erfolgsversprechend: Im Bewusstsein Ihrer ganz individuellen Klasse, vermitteln Sie Professionalität und Kompetenz - mit einem Wort: Sie verströmen Selbstbewusstsein.