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Der Arbeitsmarkt erholt sich weiter und das stärker als erwartet. Im April sank die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Punkte auf 8,1 Prozent. Im Jahr 2009 l ag sie noch 8,6 Prozent.
Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) berichtet, hat es im April einen unerwartet kräftigen Frühjahrsaufschwung gegeben. Im Vergleich zum Vormonat sank die Zahl der Erwerbslosen um 162.000 auf 3.406.000. Auch im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der Arbeitssuchenden um 178.000 weiter zurück. Als Ursache für den unerwartet starken Rückgang ist das Ende des harten Winters und das Anziehen der Konjunktur zu sehen. Auch deutsche Exporte werden aufgrund des schwächelnden Euros wieder verstärkt nachgefragt und führen zu einer steigenden Arbeitskräfte-Nachfrage. So haben Audi, BMW und Daimler in China ihre Verkaufszahlen im ersten Quartal 2010 auf ein Rekordniveau steigern können. Dass die Krise den Arbeitsmarkt nicht härter getroffen hat, ist nach Angaben der BA vor allem der Kurzarbeit und anderen betrieblichen Vereinbarungen zu verdanken, da diese den Arbeitsmarkt entlastet haben.
Weitere Informationen unter: http://www.arbeitsagentur.de/nn_27030/zentraler-Content/Pressemeldungen/2010/Presse-10-023.html
Verena Schorcht
030 / 2888 570