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Ingenieure die im Ausland arbeiten wollen, haben es oft schwer ihre Qualifikationen zu belegen. Eine neue Chipkarte - ein Berufsausweis - soll nun den Bewerbungsprozess vereinfachen.
In Deutschland ist das Diplom für einen Ingenieur die höchste technische Berufsqualifikation. Doch leider wissen das viele Firmen im Ausland nicht und lassen deutsche Bewerbern oft außen vor. Trotz unzähliger übersetzter und beglaubigter Zeugnisse verkennen viele Firmen die Qualifikation deutscher Ingenieure. Die neu entwickelte und auf der Hannover Messe vorgestellte EngineerING Card soll dieses Problem zukünftig beheben. Auf ihr werden Abschlüsse, Berufserfahrungen und Weiterbildungen standardisiert festgehalten, sodass sie europaweit vergleichbar sind. Um in Besitz einer solchen Karte zu gelangen, stellen die Ingenieure einen Online-Antrag, laden ihr Foto, Ihre Zeugnisse und Zertifikate in eine Datenbank und beschreiben ihre Berufserfahrung nach einem standardisierten Verfahren. Nach zwei bis drei Wochen erhalten die Antragsteller ihre EngineerING Card mit einem persönlichen Code. Damit können die Ingenieure jederzeit problemlos einen persönlichen Registerauszug in deutscher und englischer Sprache ausdrucken und ihren Bewerbungsunterlagen beilegen. Der Ingenieurspass ist zehn Jahre gültig und beinhaltet die Möglichkeit weitere Fortbildungen und Erfahrungen nachzutragen. Für Mitglieder eines Berufsverbandes betragen die Gebühren 95 Euro, Nicht-Mitglieder zahlen 225 Euro für den Berufsausweis.
Weitere Informationen unter: http://www.karriere.de/beruf/berufsausweis-fuer-ingenieure-9882/
Verena Schorcht
030 / 2888 570