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Wirtschaftskriminalität in Form von Versicherungsbetrug, Korruption oder Diebstahl nimmt immer weiter zu. Eine Branche die davon profitiert ist die der Betrugsermittler, sogenannte Certified Fraud Manager.
Egal ob es um die Identifikation von Bankmitarbeitern geht, die fingierte Kredite vergeben, Versicherungsbetrüger, Steuerhinterzieher, korrupte Ärzte oder Mitarbeiter, die ihr Unternehmen bestehlen, Certified Fraud Manager jagen Betrüger und werden immer beliebter. Wie Karriere.de berichtet beläuft sich der wirtschaftliche Schaden aus Betrügereien auf mehrere Milliarden Euro. Um dem entgegen zu wirken, gibt es in Deutschland derzeit rund 500 Betrugsermittler. Der Bedarf ist weitaus größer, jedoch fehlt es an Spezialisten. Zumeist sind die Ermittler Ex-Polizisten oder Staatsanwälte, Wirtschaftsprüfer oder Revisoren. Entstanden ist das Berufsbild Ende der 70er-Jahre in den USA und seit Ende der 90er ist es auch in Deutschland präsent. Vor allem bei Banken, Versicherungen und im Gesundheitswesen sind die Betrugsermittler gefragt. Eine einheitliche Ausbildung gibt es aber bislang noch nicht und auch die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt. Allerdings gibt es eine Hand voll von Anbietern, bei denen Studenten berufsbegleitend Ermittlungstechniken und Interviewführung trainieren und die Gesetzeslage erlernen können.
Weitere Informationen unter: http://www.karriere.de/bildung/lug-und-trug-ist-ihr-geschaeft-9834/
Verena Schorcht
030 / 2888 570