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Eine eigene Sekretärin, ein Stipendium zur Finanzierung des Studiums, einen kostenlosen Kindergartenplatz und Hilfe bei der Wohnungssuche. Bayrische Gemeinden werben mit attraktiven Angeboten um die freien Stellen auf dem Land zu besetzen.
Immer mehr Landärzte finden für ihre Praxis keinen Nachfolger. Wie die Süddeutsche berichtet, sind in Bayern 40 Prozent der derzeitig 9.000 Hausärzte 54 Jahre alt oder älter. Doch den Nachwuchs zieht es eher in die Stadt. Bereits jetzt stehen viele Praxen leer und auch Krankhäuser haben Probleme ihre Stellen zu besetzen. Grund genug für Bayerns Kommunen selbst tätig zu werden. Mit lukrativen Angeboten wollen sie angehende Ärzte aufs Land locken. Im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels wird den angehenden Ärzten nicht nur bei Wohnungssuche geholfen, sondern auch ein kostenfreier Betreuungsplatz im krankenhauseigenem Kindergarten zur Verfügung gestellt. Ein anderes Konzept hat sich die Klinik in Weiden überlegt. Hier wird versucht, den Nachwuchs schon frühzeitig zu binden. Angehende Medizinstudenten können sich hier um ein Stipendium bewerben und bekommen dann in den ersten sechs Semestern 250 Euro pro Monat und ab dem siebten 400 Euro. Im Gegenzug dazu verpflichten sich die Studenten drei Jahre lang als Assistenzärzte zu arbeiten und bekommen sogar eine Sekretärin.
Weitere Informationen unter: http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/869/508020/text/
Verena Schorcht
030 / 2888 570