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Deutschland ist weitaus weniger von der Abwanderung von Managern und Spezialisten betroffen als andere europäische Länder - das zeigt eine internationale Studie des Karrieredienstes Experteer zum Migrationsverhalten von Führungskräften.
Während zwischen 2008 und 2009 europaweit rund 17 Prozent der Manager den Karriereschritt ins Ausland wagten, waren es in Deutschland im gleichen Zeitraum lediglich sieben Prozent. Eine wichtige Rolle spielen hierbei unter anderem die Gehälter: Deutschland zählt neben der Schweiz europaweit zu den Ländern mit den höchsten Durchschnittseinkommen im mittleren Management - dementsprechend war die Schweiz im untersuchten Zeitraum auch das beliebteste Auswanderungsziel jener deutschen Führungskräfte, die es nicht im eigenen Land hielt.
Ein weiterer wichtiger Grund bei der Entscheidung für eine Auswanderung ist die Landessprache - das zeigen die Zahlen zu den Zielländern der deutschen Karriereauswanderer deutlich: Neben der Schweiz, die für knapp 26 Prozent der aus Deutschland ausgewanderten Führungskräfte das Ziel war, gehört auch Österreich zu den beliebten Auswanderungsländern deutscher Spitzenkräfte - rund sieben Prozent der deutschen Expats zog es in die Alpenrepublik. Rund ein Drittel der ausgewanderten deutschen Manager orientierte sich also in ebenfalls deutschsprachige Länder, was die erhöhte Relevanz der Landessprache für eine Migration deutlich unterstreicht.
Eine Übersicht von Stellenangeboten für Manager und Spezialisten in verschiedenen Städten und Regionen Deutschlands finden Sie bei Experteer.
Weitere Informationen unter: http://www.experteer.de/job_catalog/top/areas/
Verena Schorcht
030 / 2888 570