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Diese hübsche Wortschöpfung für Arbeiten bei Minimalverdienst ist in Stellenangeboten in letzter Zeit öfter zu lesen. Sicher, in der Uni lernt man nicht das ganze (Berufs-)Leben kennen, so war es und so wird es auch bleiben. Trotzdem ist das Bewusstsein für die Vorbereitung auf die Berufspraxis gewachsen. Einem 30-jährigen Ingenieur vorzuwerfen, er verfüge nicht über die Erfahrung eines 50-jährigen Berufskollegen ist doch müßig. Ihn deshalb nicht beschäftigen zu wollen, oder nur für Kleingeld, kann sich die Industrie nicht leisten, einen 50-jährigen Wechsler misstrauisch zu beäugen, dann schon eher, leider! Aber es rächt sich, spätestens dann, wenn die Personalentscheider selbst in Rente gehen und die Jungen sich weigern, ihren Rentenbeitrag zu finanzieren.
Ihr Jürgen Hesse
Jürgen Hesse
030 / 2888 570