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Sympathie- oder Antipathiegefühle werden stark durch unser Auftreten hervorgerufen. Hierbei spielt insbesondere unsere Körpersprache, natürlich aber auch unser Aussehen eine große Rolle. Mehr...
Die Einladung zum Vorstellungsgespräch ist ein großer Schritt in Richtung Traumjob. Spätestens zu diesem Zeitpunkt macht sich oft eine gewisse Nervosität bemerkbar: Welche Kleidung ist angemessen? Mehr...
Immer häufiger lesen wir in Stellenanzeigen "Wir suchen Dich!" Was steckt hinter dieser lockeren Anrede und wie sollte man in seiner Bewerbung darauf eingehen? Hesse/Schrader verrät es Ihnen. Mehr...
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Schröder, Personalmanagement, Telefon 0221 ... - Solche Angebote in einer Stellenanzeige dürfen Sie gerne nutzen, um einen ersten persönlichen Kontakt zum potenziellen Arbeitgeber herzustellen. Aber viele Bewerber lassen diese frühe Chance, sich als interessanten Kandidaten zu präsentieren, leider völlig ungenutzt. Sie scheuen den Anruf - aus Unsicherheit, wie sie vorgehen sollen, oder aus Angst, zurückgewiesen zu werden, keine Fragen oder Antworten parat zu haben. Fatale Folge: Nur etwa 10 Prozent der Jobkandidaten greifen während der Bewerbungsphase tatsächlich zum Hörer.
Die meisten unterschätzen zudem, wie wertvoll der Telefoneinsatz bei der Jobsuche ist: Wenn zum Beispiel eine interessante Stellenanzeige lockt, zeigen Sie durch einen Telefonanruf nicht nur Ihr Interesse, sondern können schon jetzt Ihre persönliche Werbebotschaft vermitteln und Sympathie beim Gesprächspartner mobilisieren. Vielleicht stoßen Sie sogar überraschend auf Gemeinsamkeiten (Ach, Sie haben auch in Freiburg studiert!). In jedem Fall haben Sie die Gelegenheit, Ihre eigene Kommunikationsfähigkeit und soziale Kompetenz unter Beweis zu stellen. Wenn Sie es geschickt machen, wird sich der Personaler denken: Na, die klang aber sehr sympathisch. Da bin ich mal auf die Unterlagen gespannt.
Nahezu unerlässlich ist das Telefon, wenn Sie eine Initiativbewerbung starten. Hier kommt es darauf an, zunächst den richtigen Ansprechpartner herauszufinden und dann einen vielleicht noch gar nicht erkannten Bedarf zu wecken. Mit Freundlichkeit, Selbstsicherheit und dem nötigen Quäntchen Glück haben auf diese Weise schon viele Bewerber einen neuen Arbeitsplatz gefunden. Ein weiterer Vorteil: Wenn Sie in dem Vorab-Telefonat gebeten werden, dem Unternehmen Ihre Bewerbungsunterlagen zu schicken, haben Sie gleich einen guten Einstiegssatz für Ihr Anschreiben: Sehr geehrter Herr Fröbel, vielen Dank für das freundliche und informative Telefongespräch, das wir miteinander geführt haben ...
Den Vorteil des Telefons machen sich aber auch Personaler zunutze: Immer häufiger entscheiden sie über ein telefonisches Kurzinterview, wer zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird und wer nicht. Ohne Vorwarnung rufen sie bei den Kandidaten an und fühlen ihnen auf den Zahn: Wie reagiert der Bewerber auf diese unerwartete Situation? Wie ist es um sein Kommunikationsverhalten bestellt? Derjenige, der in der Bewerbungsphase auf solche Überraschungsanrufe nicht richtig vorbereitet ist, gerät schnell ins "Schwimmen". Deshalb ist es empfehlenswert, die Bewerbungsunterlagen griffbereit neben dem Telefon liegen zu haben.
Überhaupt ist eine optimale Vorbereitung das A und O beim gekonnten Einsatz des Telefons als Bewerbungsinstrument. Solange Sie noch kein Telefon-Profi sind, sollten Sie jedes Gespräch auf dem Papier detailliert planen. So verhindern Sie, dass Sie herumstammeln oder vergessen, wichtige Punkte zu klären. Am besten Sie machen sich zunächst Gedanken über Ihr Kommunikationsziel und die Botschaften für den potenziellen Arbeitgeber. Untermauern Sie dann Ihre Botschaften mit glaubwürdigen Argumenten: Denn wer keine Argumente für die eigene Person liefern kann, hat im Gespräch schnell verloren. Es ist ratsam, einen prägnanten "Werbespot in eigener Sache" zu formulieren, mit dem Sie den Gesprächspartner neugierig machen und ihn von Ihrem speziellen "Produkt" aus Erfahrungen, Erfolgen und Fähigkeiten überzeugen.
Was außerdem noch wichtig ist: Legen Sie sich für Ihr Bewerbungstelefonat einen schriftlichen Fragenkatalog mit drei bis vier Fragen zurecht. Eröffnen Sie das Telefonat nicht mit einer geschlossenen Frage, auf die Ihr Gesprächspartner nur mit "Ja" oder "Nein" antworten kann. Vorsicht ist zudem geboten bei "Warum"-Fragen oder Suggestivfragen. Diese können leicht unhöflich und aufdringlich wirken. Es versteht sich von selbst, dass Sie nicht eine Frage nach der anderen "abfeuern", so dass sich der Arbeitgeber wie im Kreuzverhör vorkommt.
Wie bei fast allen Dingen gilt auch beim Telefonieren: "Übung macht den Meister". Wenn Sie fleißig trainieren und viele Erfahrungen sammeln, haben Sie anderen Bewerbern gegenüber einen klaren Vorteil. Sie erhöhen Ihre Chancen, zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, um ein Vielfaches. Darum zahlt sich beim Führen von Telefonaten auch eine professionelle Anleitung aus. Hier erhalten Sie aus erster Hand die Tipps und Tricks, mit denen Sie an Ihr Ziel kommen. Vergessen Sie nicht: Es gibt Menschen, die mit ihrem kompetenten und zielstrebigen Telefonstil beinahe alles erreichen.
Büro für Berufsstrategie Hesse/Schrader
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