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Viele Freiberufler schwören auf die Bürogemeinschaft, um von Synergien profitieren zu können.
Auch in Deutschland entscheiden sich immer mehr Menschen für die Selbständigkeit. Das hat viele Vorteile, aber auch einige Nachteile. Einer davon ist, dass man plötzlich ganz allein auf weiter Flur steht und niemanden hat, mit dem man sich austauschen kann – zumindest am Anfang der neuen Karriere. Das muss aber nicht so sein. Unter Freiberuflern finden so genannte Co-Working-Spaces, Bürogemeinschaften auf Zeit, immer größeren Anklang. Journalisten, Übersetzer, Grafiker etc. teilen sich neben Kopierer, Fax und Telefonanlage auch Expertise und Kunden, indem sie bei Bedarf auf den jeweils anderen verweisen oder verschiedene Projektteams bilden. Da die Arbeitsplätze tage- oder monatsweise gemietet werden können, sind die Beteiligten sehr flexibel. Durch die Fluktuation der Mieter werden zusätzlich immer wieder neue Impulse für die Zurückbleibenden in der Bürogemeinschaft gegeben, einige von ihnen lassen sich jedoch auch auf Jahre nieder und sorgen somit für etwas Beständigkeit im Büroalltag.
Weitere Informationen unter: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/die-buero-wg/4761750.html
Alexandra Jabs
030 / 2888 570