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Was sich manche Arbeitnehmer von ihren Vorgesetzten anhören müssen, ist geradezu erschreckend.
Dass Chefs manchmal Tacheles reden müssen, ist klar. Klar ist auch, dass das für das Gegenüber nicht immer angenehm ausfällt. Doch Kritik sollte doch bitte innerhalb der Grenzen des guten Geschmacks geäußert werden und nicht unter die Gürtellinie fallen. Das sehen manche Chefs allerdings anders. Der KarriereSpiegel hat seine Leser aufgefordert, die schlimmsten Sprüche ihrer Vorgesetzten einzusenden. Mit schier unglaublichen Ergebnissen. Von Taliban-Ausbildungslagern ist da die Rede bei einem Arbeitnehmer, der zu Ramadan einen Urlaubsantrag gestellt hat. Und ein flotter Motivationsspruch übertrifft den nächsten. „Machen Sie heute ein Wettrennen, wer als Erster die Firma verlässt?“, spornt vermutlich so manchen Mitarbeiter dazu an, noch schneller das Weite zu suchen - am besten für immer. Aber auch für abgegriffene Weisheiten wie „Team steht nicht für: Toll, ein anderer machts“ sind sich einige Chefs nicht zu schade.
Weitere Informationen unter: http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,757896,00.html
Verena Schorcht
030 / 2888 570