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Vielen Führungskräften fällt es schwer, ihren Mitarbeitern zu vertrauen. Doch damit hemmen sie deren Arbeitsleistung.
Big Brother is watching you – so fühlen sich viele Arbeitnehmer in ihrem Berufsalltag: Ständig kontrolliert und überwacht. Laut der "Zeit" spricht Management-Berater und Führungskräfte-Coach Daniel F. Pinnow in seinem Buch "Führen" von einer regelrechten Überwachungskultur. Statt durch Vertrauen in die Mitarbeiter ihre Motivation zu erhöhen, sind Präsenzpflicht, Kontrollsysteme und Meetingrituale an der Tagesordnung. Aber gerade das wirkt sich negativ auf die Arbeitsleistung aus, denn dann treibt nicht die Leidenschaft oder Identifikation mit einer Sache die Menschen zur Arbeit an, sondern schlichtweg Angst. Arbeitnehmer hingegen, denen ein gewisser Handlungsspielraum eingeräumt und dadurch offensichtlich Vertrauen entgegengebracht wird, sind motiviert und leisten in der Regel mehr als verlangt. Auch die Beziehung zum Vorgesetzten gewinnt durch ein vertrauensvolles Verhältnis: Seine Vorgaben, selbst unangenehme, werden im Mitarbeiterkreis häufig schneller akzeptiert.
Weitere Informationen unter: http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-01/chefsache-vertrauen-mitarbeiter
Alexandra Jabs
030 / 2888 570