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Geringer als gedacht ist einer neuen Studie zufolge der Gehaltsunterschied zwischen Männer und Frauen. Oft haben die Abweichungen aber einen Grund und rechnet man diese aus dem Gehalt heraus, ist der Unterschied gar nicht mehr so groß.
Wie Süddeutsche.de berichtet, beträgt der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen, nicht wie bisher vom Statistischen Bundesamt angenommen, 23 Prozent sondern nur 8 Prozent. Das Amt hatte vor zwei Wochen die eigenen Gehaltszahlen bereinigt und veröffentlicht. Bei der Neuberechnung wurden erstmals strukturelle Faktoren berücksichtigt und nur Männer und Frauen mit gleicher Ausbilldung, Arbeitserfahrung, Position im Unternehmen etc. verglichen. Die Abweichung der Gehaälter resultiert, der Studie zufolge, aus den längeren Unterbrechungen des Erwerbslebens der Frauen - sei es durch die Elternzeit, das Pflegen der Eltern oder anderen Gründen. Diese längeren Pausen wirken sich besonders negativ auf das Gehalt aus. Je kürzer die Pause umso geringer die Lohneinbußen. Frauen die bereits innerhalb von 18 Monaten ins Berufsleben zurückkehren, müssen mit kleineren Einschnitten von lediglich vier Prozent rechnen. Daher sind Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren und Ganztagsplätze für Kinder besonders wichtig.
Weitere Informationen unter: http://sueddeutsche.de/karriere/maenner-und-frauen-gehaltsunterschied-von-wegen-benachteiligt-1.1021530
Verena Schorcht
030 / 2888 570