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Trotz vieler positiver Entwicklungen bei der Gleichstellung von Mann und Frau im Berufsleben lassen sich nach wie vor erkennbare Unterschiede zwischen den Geschlechtern feststellen – dabei sind Frauen allerdings nicht zwangsweise benachteiligt, zumindest nicht hinsichtlich von Beförderungen. Dies ergab eine anonyme Auswertung unter 1,8 Millionen Mitgliedern von Experteer, dem führenden Karrieredienst für Fach- und Führungskräfte.
Denn bei gleichem Alter haben Frauen die Nase vorn und oft bereits ein höheres Karrierelevel inne als ihre männlichen Kollegen. Im Schnitt erreicht das weibliche Geschlecht den jeweils nächsten Karriereschritt zwei Jahre früher als Männer dies tun. Insgesamt lässt sich hier eine exponentielle Entwicklung erkennen: Während weibliche Berufseinsteiger rund ein Jahr jünger als ihre männlichen Counterparts sind, liegen die Altersunterschiede zwischen Mann und Frau bei Geschäftsführern im Mittelstand schon bei drei Jahren.
Aus Sicht des weiblichen Geschlechts stellt sich allerdings die Frage, welchen Nutzen ein rascher Aufstieg bringt, da sie bei der Gehaltsentwicklung immer noch benachteiligt sind. Der geschlechtsbezogene „Pay-Gap“ liegt bei Fach- und Führungskräften bei rund zwölf Prozent zum Nachteil der Frauen. Da dies offensichtlich nicht auf mangelnde Qualifikation zurückzuführen ist – das zeigt die Bevorzugung bei den Beförderungen sehr deutlich –, empfiehlt es sich, dass gerade Frauen sich im Kontext des Themenfeldes Karriere verstärkt mit dem Thema Gehaltsverhandlung auseinandersetzen.
Tipps und Informationen zu Themen wie Frauen und Karriere finden Sie im Blog von Experteer
Verena Schorcht
030 / 2888 570