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Der Arbeitsmarkt erholt sich weiter. Wie das Forschungsinstitut der Arbeitsagentur mitteilte, ist die Zahl der offenen Stellen in Deutschland um zehn Prozent gestiegen. Profitieren können davon aber nur Jobsuchende in den alten Bundesländern.
Wie Sueddeutsche.de berichtet, entspannt sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt weiter. Produkte Made in Germany werden wieder verstärkt nachgefragt und sorgten für einen Anstieg der offen Stellen im zweiten Quartal um zehn Prozent. Vor allem größere Industriefirmen konnten einen erhöhten Einstellungsbedarf verbuchen. Da diese vorranging in Westdeutschland sitzen, profitieren auch fast ausschließlich Jobsuchende in den alten Bundesländern von dem Anstieg. Bei kleinen Unternehmen hingegen konnte noch kein nennenswerter Anstieg verzeichnet werden.
Derzeit gibt es insgesamt 805.000 offene Stellen. Davon sind 683.000 im Westen und 122.000 im Osten. Dazu kommen 172.000 weitere Arbeitsgelegenheiten wie etwa Ein-Euro-Jobs. Allerdings sind nicht alle offene Stellen sofort zu besetzen, sondern teilweise erst zu einem späteren Zeitpunkt. Auch wenn sie die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt langsam erholen, so sind viele Firmen auch weiterhin sehr vorsichtig wenn es um Neueinstellungen geht.
Weitere Informationen unter: http://www.sueddeutsche.de/karriere/aufschwung-am-arbeitsmarkt-biete-stelle-suche-bewerber-1.984465
Verena Schorcht
030 / 2888 570