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Ob absichtlich oder unabsichtlich - verschiedene Untersuchungen kamen zu dem Ergebnis, dass nur wenige fehlerfreie Bewerbungsunterlagen bei Personalern eingereicht werden.
Der Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat nicht nur bei seiner Doktorarbeit geschummelt, sondern soll, laut Recherchen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, auch an seinem Lebenslauf deutlich gefeilt haben. Damit ist er aber wieder einmal nicht der einzige. Die WirtschaftsWoche schreibt, dass allein im letzten Jahr 17 Prozent der Personalverantwortlichen eine Unregelmäßigkeit im Lebenslauf eines Bewerbers entdeckt und ihn daraufhin aussortiert haben. Damit beruft sich das Online-Magazin auf das Ergebnis einer CareerBuilder-Umfrage. Die gemeinsame Untersuchung des Büros für Berufsstrategie Hesse/Schrader mit der Jobbörse Experteer kam zu einem weiteren erstaunlichen Ergebnis: Jede zweite Spitzenkraft fällt heute bei den Personalverantwortlichen aufgrund von Fehlern in den Bewerbungsunterlagen durch. Dazu gehören unsachliche Formulierungen, verspielte Formatierungen und seitenlange Lebensläufe ohne wirkliche Information. Jürgen Hesse, Gründer der Büros für Berufsstrategie, ist immer wieder erstaunt darüber, dass gerade Führungskräfte Probleme haben, Ihren Lebenslauf auf das Wesentliche zu reduzieren.
Weitere Informationen unter: http://www.wiwo.de/management-erfolg/wie-sehr-darf-man-die-eigene-vita-aufmotzen-458191/
Verena Schorcht
030 / 2888 570