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In der Bewerbung präsentiert man sich von der besten Seite. Was aber, wenn die beste Seite nicht gut genug ist für den angestrebten Job? Ein paar Beschönigungen am Lebenslauf hier und da tun ja niemandem weh, oder? Fliegt man allerdings auf, kann es teuer werden.
Beschönigte Noten, gefälschte Abschlüsse und Titel oder frei erfundene Berufserfahrungen - die Liste der Lügen, zu denen einige Bewerber greifen, ist lang. Laut Zeit Online hat eine Untersuchung von 5000 Bewerbungen der Detektei Kocks ergeben, dass etwa 30 Prozent in ihrer Bewerbung gemogelt haben. Das führt dazu, dass immer mehr Unternehmen die Jobanwärter von einer Detektei überprüfen lassen. Denn Mitarbeiter, die nicht das leisten können, wofür sie eingestellt wurden, erzeugen unnötig Kosten. Rein rechtlich dürfen die Unternehmen die personenbezogenen Daten allerdings nur überprüfen, wenn sie sich vorher eine Einverständniserklärung von den Bewerbern einholen - für 15 Prozent ein Grund ihre Bewerbung zurückzuziehen. Für diejenigen, die tatsächlich gelogen haben, eine kluge Entscheidung. Denn ein veränderter Lebenslauf gleicht einem Betrugsdelikt, das vor Gericht mit der Rückzahlung des zu Unrecht erhaltenen Gehalts und einem hohen Schadensersatz geahndet werden kann.
Weitere Informationen unter: http://www.karriere.de/bewerbung/du-sollst-nicht-l-gen-10307/2/
Verena Schorcht
030 / 2888 570