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Viele Deutsche entscheiden sich bei der Annahme eines neuen Jobs weit weg von zu Hause oft fürs Pendeln und nicht für den Umzug. Dabei haben sie oft mehr Stress, weniger Bewegung und schaden zunehmend ihrer Gesundheit.
Wer am Tag mehr Zeit im ICE-Sessel verbringt als auf dem heimischen Sofa sollte über ein Umzug nachdenken. Wie FAZ.net berichtet, treten Schlafmangel, Magenbeschwerden, Rückenschmerzen, Übergewicht, psychische Probleme sowie Infektionskrankheiten bei Berufspendlern häufiger auf als bei anderen Arbeitnehmern. Verspätungen mit der Bahn oder Stau auf Autobahn führen zu vermehrten Stress und Druck. Die Angst einen Termin zu verpassen oder abends nicht rechtzeitig zu Hause zu sein setzen den Beschäftigten zusätzlich zu den unregelmäßigem Essen und der mangelnden Bewegung zu. Auch fehlt den meisten Pendlern die Zeit ihre Voruntersuchungen beim Arzt einzuhalten. Eine Studie fand heraus, dass Fernpendler, die länger als eine Stunde für ihren einfachen Arbeitsweg brauchen, kränker und gestresster sind als Menschen, die sich für einen Umzug entscheiden. Trotz dieser Erkenntnisse steigen noch immer viele Pendler morgens in den Zug oder das Auto. Europäer und besonders Deutsche vermeiden wo immer möglich die Entwurzelung und bleiben lieber in ihrer Heimat und innerhalb ihrer sozialen Netzwerke.
Weitere Informationen unter: http://www.faz.net/s/RubC43EEA6BF57E4A09925C1D802785495A/Doc~E19B4B32FAD594859B870368D57D85D64~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Verena Schorcht
030 / 2888 570