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Den Chefposten richtig zu besetzen, ist nicht leicht. Neben fachlicher Kompetenz muss auch die Persönlichkeit berücksichtigt werden, damit es passt. Trotzdem werden nicht immer die Besten befördert.
Nach dem so genannten Peterprinzip, dass der Lehrer Laurence J. Peter 1968 aufgestellt hat, wird nach einer gewissen Zeit jede Position eines Unternehmens von einem Mitarbeiter eingenommen, der seinen Aufgaben nicht gewachsen ist. Schuld daran ist eine Beförderungsstrategie, die davon ausgeht, dass jemand, der seinen Job auf einer Ebene gut macht, ihn auf der höheren Ebene ebenfalls gut machen wird. Dabei wird jedoch nicht berücksichtigt, dass mit der höheren Position möglicherweise ganz andere Aufgaben auf den Beförderten zukommen. Kann er sie trotzdem meistern, wird er möglicherweise noch weiter befördert, bis er sie tatsächlich nicht mehr bewältigen kann. Laut einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung greift dieses Prinzip heute aber nicht mehr so stark, da die größeren Unternehmen durch Assessment Center und andere Auswahlverfahren viel systematischer in ihrer Personalpolitik vorgehen und dabei auch vermehrt auf die Persönlichkeit der Kandidaten achten. Trotzdem werden nach Meinung des Karriereexperten Jürgen Hesse vom Büro für Berufsstrategie nicht immer die Besten befördert, sondern die, die sich am besten präsentieren können und über ein gutes Netzwerk verfügen.
Weitere Informationen unter: http://www.faz.net/s/RubC43EEA6BF57E4A09925C1D802785495A/Doc~E91E445E59991411797F00A8F13E1D377~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Verena Schorcht
030 / 2888 570