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In der Kürze liegt die Würze. Beim Stellengesuch in eigener Sache sind knappe und konkrete Formulierungen angesagt. Hier heißt es Fähigkeiten mit Fakten zu verbinden anstatt bloßer Phrasen wie „erfolgreich“ oder „teamfähig“.
Stellengesuche werden immer weniger von den Arbeitssuchenden genutzt. Wie die FAZ berichtet, kamen im Jahr 2009 nur ein Prozent aller Neueinstellungen über diesen Weg zustande. Viele Firmen setzen ausschließlich auf Online-Ausschreibungen und warten auf die Bewerbungen. Bei der Lufthansa gehen pro Jahr mehr als 100.000 Bewerbungen über deren eigenes Online-Karriereportal ein. Stellengesuche spielen bei der Fluggesellschaft somit keine Rolle, da sie bereits mehrere tausend Kandidaten in ihrem Talentepool haben. Dennoch erlebt das klassische Stellengesuch derzeit eine kleine Renaissance. Wie Thomas Rübel vom Büro für Berufsstrategie anmerkt, zählt gerade in ländlichen Gegenden der Stellenmarkt noch immer zu den meistgelesenen Teilen der Zeitung. Vor der Formulierung des eigenen Stellengesuchs, rät Rübel seinen Klienten zunächst eine Analyse fremder Stellengesuche. Besonders wichtig ist, sein Alleinstellungsmerkmal hervorzuheben und die eigene Botschaft in fünf bis zehn Zeilen zu formulieren. Pauschale Behauptungen wie „teamfähig“ oder „erfolgreich“ bringen nichts. Lieber die Softskills anhand von Fakten belegen, wie etwa „20 Jahre Führungserfahrung in Teams von sechs bis 46 Personen“.
Weitere Informationen unter: http://www.faz.net/s/RubC43EEA6BF57E4A09925C1D802785495A/Doc~EA9A8EFB5DB2A4C28BF52DECD5E9C9596~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Verena Schorcht
030 / 2888 570