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Während die tariflichen Monatsverdienste in Deutschland 2010 stiegen, fielen die durchschnittlichen Tariferhöhungen deutlich geringer aus als im Vorjahr.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitteilte, stiegen die tariflichen Monatsverdienste deutscher Arbeitnehmer in 2010 im Jahresdurchschnitt um 1,6 % gegenüber dem Vorjahr, die jahresdurchschnittlichen Tariferhöhungen fielen jedoch deutlich geringer aus als 2009. Und das, obwohl sich die Wirtschaftslage 2010 wieder etwas erholt hatte. Der Grund dafür ist, dass viele Tarifabschlüsse auf sogenannten Stufenerhöhungen basieren, die Erhöhungen für mehrere Jahre vorsehen. Etliche der in 2009 in Kraft getretenen Tariferhöhungen waren also schon vor der Krise beschlossen worden, während 2010 Verträge mit Tarifsteigerungen in Kraft traten, die mitten in der Wirtschaftskrise verhandelt wurden. Die Erhöhungen fielen daher meist moderat aus.
Weitere Informationen unter: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2011/01/PD11__038__622,templateId=renderPrint.psml
Verena Schorcht
030 / 2888 570