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Wer bei einem Verhandlungsgespräch die Wahl zwischen einem einfachen Stuhl und einen weichgepolsterten Sessel hat, sollte zu dem harten Modell greifen. Wie eine Studie herausfand, fördert die Berührung von harten oder scharfkantigen Gegenständen den Kampfgeist.
Wie auf Karriere.de zu lesen ist, kamen US-Psychologen zu dem Schluss, dass harte Stühle ein Muss für ein optimales Verhandlungsgespräch sind. Durch sie wird der Kampfgeist geweckt, wohingegen durch weiche Sitze das Gemüht besänftigt wird. Die Psychologen heben damit noch einmal den Tastsinn des Menschen hervor. Dieser wird von uns als erstes entwickelt und beeinflusst uns zumeist unbewusst ein Leben lang.
Die Experten fanden ebenso heraus, dass Jobbewerber mit einer schweren Bewerbungsmappe vom Interviewer als ernstzunehmender und besser qualifiziert eingeschätzt wurden. Ein weiterer Versuch bestand darin, zwei Gruppen eine zuvor gehörte Geschichte wiedergeben zu lassen. Die eine Gruppe setzte dazu vor dem Hören ein Puzzel mit harten und rauen Kanten zusammen die andere eins mit glatt abgerundeten Teilen. Fazit: Die Probanden mit den harten Puzzleteilen beschrieben die spätere Geschichte negativer als die Probanden mit den weichen Teilen.
Weitere Informationen unter: http://www.karriere.de/beruf/hart-gesessen-ist-halb-gewonnen-9998/
Verena Schorcht
030 / 2888 570