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Im Vergleich der 30 größten deutschen Städte holt Berlin weiter auf. Gegenüber von vor zwei Jahren hat die Hauptstadt bei den am besten wirtschaftlich entwickelten Städten gleich 16 Plätze gutgemacht. Verlierer, mit einem Abrutsch von Platz 3 auf 16, ist Stuttgart.
Berlin zählt zu den Gewinnern des aktuellen Städterankings. Wie Spiegel.de berichtet, hat sich die Hauptstadt von Platz 24 (2008) in diesem Jahr auf Platz 8 hochgearbeitet. Insgesamt sind in Berlin seit 2005 mit 123.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen so viele wie in keiner anderen deutschen Stadt entstanden. Zudem haben sich die Standortvorteile Internationalität, Bildung, und Erreichbarkeit weiter verbessert. Größter Verlierer des Rankings ist Stuttgart. Gleich um 13 Ränge ging es von Platz 3 auf 16 bergab. Grund dafür, ist vor allem die starke Exportabhängigkeit der Stadt. Die Folgen der Wirtschaftskrise machten sich hier überdeutlich stark bemerkbar.
An der Spitze des Ranking stehen wie vor zwei Jahren Frankfurt am Main und München, gefolgt von Düsseldorf, Bonn und Köln. Auch auf den letzten Plätzen hat sich nicht viel verändert. Hier kämpfen Wuppertal, Bochum und Chemnitz um die rote Laterne.
Für die Studie wurde verschiedene demographische und wirtschaftliche Kennwerte berücksichtigt, wie die Entwicklung der Bevölkerung, Erwerbsarbeit, Produktivität, Bildung und Mobilität.
Weitere Informationen unter: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,725447,00.html
Verena Schorcht
030 / 2888 570