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Thema: Jobsuche


17.07.2016

In der Werbebranche Fuß fassen - Voraussetzungen und Aufgaben

Wie viele andere Berufszweige befindet sich auch die Werbebranche im Wandel. Mit der wachsenden Bedeutung des Internets ist Online-Werbung immer mehr in den Fokus gerückt. Das bedeutet nicht, dass herkömmliche Plakat- oder Fernsehwerbung ausgedient hat. Doch wird sie heute ergänzt durch Webseiten soziale Netzwerke und Blogs.

Damit sind neue Berufe entstanden. Wie der Spiegel argumentiert, weiß vermutlich noch nicht einmal jeder Agenturchef genau, mit welchen Aufgabenfeldern jeder einzelne davon verbunden ist. Für junge Menschen, die gerne in der Werbebranche arbeiten möchten, eröffnen sie neue faszinierende Möglichkeiten – vorausgesetzt Sie bringen die richtigen Qualifikationen und Fähigkeiten dafür mit.

Voraussetzungen

Viele Wege führen in die Werbung. Heute wie früher tummeln sich in der Branche Quereinsteiger mit unterschiedlichen Ausbildungen und Berufsabschlüssen. Die Palette reicht von studierten Historikern über Drucker bis hin zu Schulabbrechern ohne Abschluss. Dabei kommt es auf das jeweilige Aufgabenfeld in einer Agentur an, welche Voraussetzungen besonders gefragt sind. Zentrale Fähigkeiten in der Werbebranche sind:

  • Kommunikationsfreudigkeit und Aufgeschlossenheit
  • Kreativität
  • Besonderes Geschick im Umgang mit Texten und/oder Bildern
  • Beherrschung einschlägiger Software (zum Beispiel professionelle Grafikprogramme)
  • Wissen über grundlegende Mechanismen von Werbung

Dabei ist es selbstverständlich, dass Sie als Werbetexter besonders gut im Umgang mit Wörtern sein sollten. Als Grafiker brauchen Sie dagegen ein Auge für Bilder. Je nachdem, wohin der eigene Weg führt, bieten sich unter anderem folgende Ausbildungen an:

  • Texter: Ausbildung beziehungsweise Studium an einer Werbefachschule, Texterschule oder Hochschule (zum Beispiel ein abgeschlossenes Studium in Germanistik)
  • Grafiker: Studium in Grafikdesign (üblicherweise an der Fachhochschule für Gestaltung, alternativ an einer privaten Einrichtung)
  • Eventmanager: Studium in Eventmanagement
  • Mediengestalter: Mehrjährige Ausbildung inklusive Berufsschule
  • PR-Berater: Wirtschaftswissenschaftliches oder geisteswissenschaftliches Studium (häufig Germanistik, Kommunikationswissenschaften oder Marketing)

Wie aus diesen Beispielen deutlich wird, haben viele Arbeitnehmer in der Werbebranche ein Studium absolviert. Ein Muss ist dies jedoch nicht. Alternativ dazu besteht die Möglichkeit, eine Ausbildung zum:

  • Werbekaufmann
  • Mediengestalter oder
  • Veranstaltungskaufmann

zu absolvieren. Auch hier ist es möglich oder sogar erforderlich, sich frühzeitig auf bestimmte Schwerpunkte zu spezialisieren. So ist die Fachrichtung Mediendesign in der Ausbildung zum Mediengestalter besonders beliebt. Neben staatlichen Einrichtungen stehen private Institutionen zur Verfügung. Diese richten sich oft speziell an Menschen, die bereits in der Werbung tätig sind, ohne einen entsprechenden Berufsabschluss zu besitzen und/oder sich gezielt weiterbilden möchten. Für diese Gruppe existieren zudem Online-Angebote, die besonders vorteilhaft sind, wenn eine Aus- oder Weiterbildung neben dem normalen Berufsleben absolviert werden soll. Dann kommt auch ein Fernstudium infrage.

Zusätzlich zu einer entsprechenden Ausbildung ist Berufserfahrung ein wichtiger Pluspunkt. Wenn Sie bereits einige Jahre in einer Werbeagentur gearbeitet haben, haben Sie bessere Chancen auf begehrte Positionen und ein hohes Einstiegsgehalt. Auch praktische Erfahrungen in anderen Berufsfeldern können Pluspunkte bei der Bewerbung bringen. Dasselbe gilt für Auslandsaufenthalte. Junge Menschen, die zu Beginn ihres Studiums planen, später einmal in der Werbebranche zu arbeiten, haben einen Grund mehr für ein oder mehrere Semester in anderen Ländern.

Aufgaben

Wie die Ausbildungswege sind auch die Aufgaben in der Werbebranche vielseitig. Eine besondere Rolle nehmen kreative Tätigkeiten ein. Dazu gehören:

  • Die Erstellung von Texten in Form von Slogans, Broschüren oder Webseitentexten, Headlines usw.
  • Die Planung und Gestaltung von Werbekampagnen.
  • Die Erstellung von Grafiken für Print oder Online.

Hinzu kommt die Kommunikation mit und Beratung von Kunden. Auch Spezialisten für die technische Seite des Alltagsgeschäfts sind ein notwendiger Bestandteil von Werbeagenturen oder Marketingabteilungen. Das schließt Webdeveloper und Netzwerkspezialisten mit ein. Produktioner kümmern sich um die praktische Umsetzung kreativer Ideen und Mediaplaner wählen die geeigneten Medien für spezielle Kampagnen aus.

Dabei dreht sich auch heute nicht alles in der Welt der Werbung nur um das Internet und moderne Medien. Im Gegenteil: Seit einiger Zeit rücken traditionellere Formen des Marketings wieder mehr in den Fokus. Grund dafür sind Studien wie jene, deren Ergebnisse auf absatzwirtschaft.de nachzulesen sind. Sie ergaben, dass Printwerbung deutliche Vorteile gegenüber manchen Formen des Online-Marketings besitzt – unter anderem, weil sie von Empfängern als persönlicher geschätzt und nicht, wie viele Werbemails, mit einem Klick gelöscht wird.

Auch Werbeartikel spielen nach wie vor eine wichtige Rolle für die Kundenbindung und die Gewinnung neuer Kunden. Während klassische Vertreter wie Kugelschreiber oder Feuerzeuge seit vielen Jahrzehnten zu Marketingzwecken genutzt werden, haben diese Artikel nach Informationen bei HACH mittlerweile von USB-Sticks, Leselampen und raffinierten technischen Gadgets Konkurrenz bekommen. Wie Print-Mailings zeichnen sich Werbegeschenke im digitalen Zeitalter durch spezielle Vorteile aus, die ihnen E-Mails oder Posts nicht immer streitig machen können:

  • Sie sind im günstigsten Fall nicht nur optisch attraktiv, sondern auch nützlich.
  • Sie können mit einer persönlichen Note verknüpft und persönlich überreicht werden.
  • Ihre Herstellung ist vergleichsweise billig.

Wenn Sie sich als Absolvent für diese Seite von Marketing interessieren, können Sie sich in Agenturen bewerben, die auf das Geschäft mit Werbeartikeln spezialisiert sind. Grundsätzlich gibt es nicht nur Fullservice-Werbeagenturen, sondern eine ganze Reihe reiner Internet-, Media- oder Dialogmarketing-Kulturen. Außerdem beschäftigen vor allem große Unternehmen in der Regel eigene Marketingabteilungen. Schließlich besteht die Möglichkeit, selbstständig zu arbeiten, beispielsweise als Werbetexter oder Grafik-Designer. Dabei kann es nicht schaden, zuerst einmal in den Agenturalltag hinein zu schnuppern und erst dann in die Selbstständigkeit zu starten.

Fazit

Die Werbebranche boomt. Das können junge Berufseinsteiger ebenso nutzen wie all jene, die sich nach einer Alternative zu ihrem derzeitigen Job umsehen. Eine ganze Reihe an neuen Aufgabenfeldern und Berufen im Marketingbereich eröffnet kreativen und internetaffinen Menschen Möglichkeiten, sich zu verwirklichen und damit Geld zu verdienen. Doch selbst, wenn Sie Ihre Schwerpunkte anders setzen und sich stärker für Beratungstätigkeiten oder Technik interessieren, finden Sie persönlich zugeschnittene Stellenausschreibungen im Marketingbereich. Haben Sie bis dahin bereits viel ausprobiert, kann das in diesem Fall sogar ein Vorteil sein. Schließlich nimmt Neugier in der Werbung eine Schlüsselrolle ein und ist der Motor für weitere Innovationen.


Mathias Müller



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