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Thema: Small Talk


11.06.2014

WM 2014 – Anstoß zum Small Talk

Tipps für Small Talk

Am 12. Juni 2014 geht es los. Das Fußballereignis des Jahres steht vor der Tür und bietet darüber hinaus die ideale Gelegenheit, die eigenen Small Talk-Qualitäten einmal auszuprobieren und gegebenenfalls zu verbessern. Schließlich ist das Thema Fußball dann in aller Munde und es bedarf nur eines minimalen Anstoßes Ihrerseits, um ein Gespräch darüber in Gang zu setzen und damit einen guten Draht zu Ihren Mitspielern (Chef, Kollegen, Geschäftspartner) zu schaffen.

Das kommt gerade denjenigen zu Gute, für die Small-Talk bislang eher den Schuss ins Aus als eine gelungener Auftakt bedeutete. Die Angst vor Ablehnung, die Scheu, zu viel von sich preiszugeben, sich aufzudrängen oder das Gefühl, nichts Interessantes erzählen zu haben, hemmt viele Menschen. Aber gerade um der Abseitsfalle auf einer Party, am ersten Arbeitstag oder bei einem Geschäftsessen zu überwinden, eignet sich die Kunst des lockeren Gesprächs. Smalltalk hat eine rein soziale Funktion – er schafft eine gute Atmosphäre, mobilisiert Sympathien und erleichtert damit den Aufbau von geschäftlichen oder sozialen Beziehungen. Das ist von unschätzbarem Wert für Ihren persönlichen und beruflichen Erfolg. Und die gute Nachricht: Die Fähigkeit zum Small Talk kann jeder erlernen. Also ran an das "kleine Gespräch"– Ihr Einsatz wird sich lohnen.

Der Anpfiff

Ein gelungener Small Talk steht und fällt mit seinem Einstieg. Oft als oberflächlich verschrien, sind gerade die leichten und unverfänglichen Themen dazu geeignet, eine Situation positiv zu gestalten. Die Standard-Eröffnung wird meist mit einer floskelhaften Frage oder Bemerkungen gepaart mit einem freundlichen Lächeln eingeleitet. Ob im Fahrstuhl oder am Kopierer, mit der Einstiegsfrage: "Haben Sie gestern das Fußballspiel gesehen? Wie hat es Ihnen gefallen?", kann eigentlich nichts schiefgehen. Wichtig ist dabei nur, dass Sie "offene Fragen" formulieren, damit der andere nicht nur mit einem einfachen "ja" oder "nein" antworten kann. Denn aus seiner Antwort ergibt sich bereits wieder der Aufhänger für die nächste Frage bzw. Bemerkung. Und schon sind sie mitten im Spiel.

Gelbe und Rote Karten

Als Faustregel gilt: Wählen Sie nur Themen, die für Ihr Gegenüber von Interesse sein könnten, denn sonst ist die Langeweile vorprogrammiert. Da bietet sich das Thema WM geradezu an, auf das – spätestens seit der WM 2006 in Deutschland – sehr viele positiv zu sprechen sind. Aber natürlich gibt es auch Menschen, die das alles überschattende Ereignis nervt. Wenn nach zwei Sätzen keine oder nur eine abwehrende Reaktion erfolgt, sollten Sie daher lieber das Thema wechseln. Langweilt Sie die Materie Fußball im Grunde selbst, sehen Sie gleich davon ab, sie als Gesprächseinstieg zu wählen. Sonst laufen Sie Gefahr, eine gelbe Karte zu kassieren. Denn auch wenn es zunächst eigentlich nur um oberflächliches Geplänkel geht – wenn Sie schon auf die Gegenfrage, welche Chancen Sie der deutschen Mannschaft einräumen, keine Antwort wissen, haben Sie Ihre Chancen auf ein nettes Gespräch buchstäblich verspielt. Der Small Talk dient nämlich nicht nur der Auflockerung der Atmosphäre, sondern setzt auch das Signal, dass sich hinter einer kleinen Bemerkung größeres Wissen verbirgt, das bei Interesse gerne vertieft werden kann.

Rote Karten erhalten die Themen Politik, Religion, Geld und private Probleme wie Krankheiten. Außerdem darf auf keinen Fall eine Person diffamiert oder über ein Thema über die Maßen gelästert werden. Nach einer Niederlage der deutschen Mannschaft, empfiehlt es sich z.B. nicht lang und breit über die Schwächen der einzelnen Spieler herzuziehen. Denn wer sich sofort als notorischer Nörgler entpuppt, verliert schnell die Sympathien seines Gegenübers.

Den Ball im Spiel halten

Jetzt gilt es, den Ball im Spiel zu halten. Small Talk selbst ist wie ein Fußballspiel, bei dem Sie und Ihr Partner sich die Bälle gegenseitig locker zuspielen sollten. Ein häufiges Small Talk-Foul ist dagegen, immer nur von sich selbst zu sprechen. Die einfache Spielregel lautet deshalb: Seien Sie vor allem ein aktiver Zuhörer. Das bedeutet über die Maßen aufmerksam zu sein, so dass Sie auch Reaktionen und Zwischentöne des Gesprächspartners mitkriegen. Mit einem Nicken, kleinen Einwürfen, kurzen Zusammenfassungen, Verständnis- oder Gegenfragen signalisieren Sie ihm Ihr Interesse und ermuntern ihn, im Gespräch zu bleiben. Lassen Sie ihn in jedem Fall immer ausreden. Auch ernst gemeinte Komplimente oder die Bitte um seinen Ratschlag oder seine Meinung sorgen für einen anhaltenden Spielfluss. Haben Sie beispielsweise keine Ahnung vom Fußball, sind aber an der Meinung Ihres Gegenübers wirklich interessiert, könnte ein weiterführendes Gespräch beispielsweise so aussehen: "Ich selbst kenne mich nicht aus, finde aber die sozialpsychologischen Aspekte dieser Sportart sehr faszinierend. Was denken Sie, warum das Spiel über alle Grenzen hinweg so beliebt ist?" Allerdings benötigen Sie an dieser Stelle ein wenig Fingerspitzengefühl, um zu erkennen, wen Sie mit einer derartigen Frage aus der Reserve locken und bei wem Sie sich damit in den Strafraum stellen.

Kein Eigentor schießen

Um einen einmal gewonnenen positiven Eindruck zu halten, ist ein gelungener Abschluss des Smalltalks wichtig. Selbst wenn die Unterhaltung nicht richtig in Gang gekommen ist, sollten Sie schon aus reiner Höflichkeit das Spielfeld nicht abrupt verlassen. Danken Sie dem Gegenüber für das Gespräch und geben Sie ihm eine kurze, unverbindliche Erklärung (zur Not auch eine kleine Lüge) für Ihren "Ausstieg" oder "Spielerwechsel" (wenn Sie beispielsweise einen Bekannten erblickt haben und nun mit ihm sprechen möchten). So bleiben Sie Ihrem Gesprächspartner auf angenehme Weise im Gedächtnis und können diese gelungene Vorlage an anderer Stelle vielleicht gewinnbringend verwandeln.

Fünf Top-Tipps auf dem Weg zum Small Talk-Profi

  1. Wer lächelt, erscheint sympathisch.
  2. Gehen Sie auf das Gesagte ein.
  3. Reden Sie nicht zu laut und nicht zu viel.
  4. Schneiden Sie kein Thema an, das Sie nicht interessiert. Langeweile ist ersichtlich.
  5. Bitten Sie andere um Rat und zeigen Sie, dass Ihnen deren Meinung wichtig ist. Dabei lernen Sie nur dazu.

Alexandra Jabs Büro für Berufsstrategie



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