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Thema: Bewerbungsunterlagen


19.01.2012

Welche Bewerbungsmappe ist die richtige?

So punkten Sie auf den ersten Blick

Ist das Thema Bewerbungsmappe im Internetzeitalter, in dem viele Bewerbungen via E-Mail oder sogar Online-Eingabemasken erfolgen, überhaupt noch aktuell? "Ja," sagt Markus Fugmann von Freiburger-Mappen.de. "In vielen Fällen lohnt sich die schriftliche Bewerbung noch immer," findet auch Thomas Rübel vom Büro für Berufsstrategie. "Und zwar immer dann, wenn Sie Ihrer individuellen Bewerbung noch etwas mehr Nachdruck verleihen möchten und genau spüren: Hier kann ich wirklich etwas erreichen." Das ist beispielsweise bei Initiativbewerbungen der Fall oder wenn Sie mit dem Ansprechpartner im Voraus telefonisch Kontakt aufgenommen haben und das Telefonat mit einem guten Gefühl beenden. Selbst wenn Ihr Gegenüber dann eine elektronische Bewerbung verlangt, verdeutlichen Sie in vielen Fällen mit einer zusätzlich zugesandten schriftlichen Bewerbung Ihr Interesse. Außerdem können Sie letzterer auch noch ein paar Anlagen mehr oder gegebenenfalls die "dritte Seite" hinzufügen. Und in vielen Behörden ist es ohnehin noch gang und gäbe, die Unterlagen schriftlich zu versenden.

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Entscheiden Sie sich...

Sobald Sie sich für die papierne Variante entschieden haben, sollten Sie auch auf die äußere Form achten. Denn zu einer guten schriftlichen Bewerbung gehört nicht nur die sorgfältige Erstellung von Anschreiben, Lebenslauf und Anhang, sondern auch die richtige Bewerbungsmappe. Schließlich ist sie häufig das erste, was der Personaler von Ihnen zu sehen bekommt. Reicht da ein einfacher Klemmhefter aus Kunststoff oder sollten Sie doch lieber zu einer hochwertigen dreiteiligen Mappe greifen? Die Meinungen darüber gehen häufig weit auseinander. Unser Kooperationspartner Markus Fugmann hat für Sie daher eine kleine Entscheidungshilfe erstellt:

  1. Ihre Entscheidung hängt zunächst davon ab, auf welche Stelle Sie sich bewerben. Für eine Bewerbung auf eine Lehrstelle ist ein einfacher Klemmhefter völlig ausreichend. Für akademische Berufe ist eher die hochwertige Mappe aus Karton zu empfehlen.
  2. Auch Ihre Bewerbungsstrategie kann die Wahl beeinflussen: Wollen Sie Ihre Bewerbungen möglichst zahlreich streuen und dabei Ihre Kosten möglichst gering halten, oder möchten Sie sich gezielt, hochwertig und individuell bewerben? Das Büro für Berufsstrategie rät dringend zu der zweiten Variante, da Massenbewerbungen oft auf einen Blick ersichtlich sind und dann gleich in den Papierkorb des Personalers wandern.
  3. Ihr eigener Geschmack kann ebenfalls Orientierung bieten: Schließlich soll die Bewerbung ein Ausdruck Ihrer Persönlichkeit sein.
  4. Des Weiteren können die Wünsche der Personalentscheider eine Rolle bei Ihrer Entscheidung zwischen den verschiedenen Arten von Mappen spielen. Was möchte Ihr Kunde, sprich der Personalentscheider?

Falls Sie noch vor der Zusammenstellung Ihrer Bewerbung bei Ihrem potenziellen Arbeitgeber anrufen, fragen Sie doch am Rande des Gespräches einfach nach, ob eine bestimmte Mappenart gewünscht wird. Manche Personalentscheider bevorzugen die einfachen Klemmhefter, weil sie die Unterlagen dann zur besseren Durchsicht ganz einfach aus der Mappe herauslösen können. Einigen sind die dreiteiligen Mappen zu sperrig. Andere Personalverantwortliche schätzen gerade die dreiteiligen Mappen, weil hier der Lebenslauf und die Arbeitszeugnisse ganz übersichtlich nebeneinander präsentiert werden und so parallel gelesen werden können.


Vorlieben der Personaler

Der FOCUS befragte Personalentscheider zu ihren Vorlieben im Hinblick auf Bewerbungsmappen. So bevorzugt die Fraport AG die dreiseitig aufklappbare Kartonmappe, da sie laut Personalleiter Jürgen Jäckel, das Arbeiten in seiner Abteilung erleichtert. Uwe Loof von der Hamburg-Mannheimer meint hingegen: "Wir sehen gerne Mappen aus Kunststoff mit seitlichem kleinen Bügel. Eher ungünstig sind Mappen, in denen Unterlagen abgeheftet oder in mehreren Einschubleisten eingezogen sind. Dreiseitige Mappen zum Aufklappen sind sehr unpraktisch bei der Sichtung." Auch Stefanie Roßdeutsch von der Unternehmensberatung Roland Berger findet einfache, schlichte Mappen gut. "Die oftmals empfohlenen und auch sehr schick aussehenden dreiseitig aufklappbaren Kartonmappen sind im Gebrauch eher unhandlich."

Den ganzen Artikel finden Sie hier: www.focus.de

Wer immer noch unsicher ist wie und mit welcher Mappe er sich bewerben soll, der findet in den Bewerbungsseminaren des Büro für Berufsstrategie die passende Antwort. Oder Sie lassen Ihre gesamten Unterlagen von unseren Experten auf Herz und Nieren prüfen, bevor Sie Ihre Mappe abschicken.


Die gängigsten Mappenarten

Klemmhefter aus Kunststoff
Vorteile:

  • kostengünstig
  • kompakte Handhabung
  • beliebt bei Personalentscheidern, die gerne die Unterlagen aus der Mappe herausnehmen
  • Bei durchsichtigem Kunststoff erlaubt die Mappe einen ersten Eindruck vom Bewerber, ohne dass die Mappe geöffnet werden muss

Nachteile:

  • Kunststoff fasst sich nicht so angenehm an wie Karton
  • Diese Mappen haben bei manchen Personalentscheidern das Image von "billig"
  • Kunststoff ist kein ökologisches Material
  • Die Klammer ist so breit, dass bei mehrmaligem Umblättern die Buchstaben auf der linken Blattseite verdeckt werden. Das heißt, die Unterlagen können nicht nur, sondern müssen aus der Mappe genommen werden

Fazit: Diese Mappen eignen sich gut für Bewerbungen auf einen Ausbildungsplatz, handwerkliche Berufe, ungelernte Tätigkeiten und Bewerbungen in der Kunststoff-Branche, z.B. kunststoffverarbeitende Betriebe.

Tipp: Diese Mappenart gibt es auch aus Karton. Hier haben Sie den Vorteil eines haptisch angenehmeren, ökologischeren Materials, doch es fehlt der Vorteil des durchsichtigen Mappendeckels.

Dreiteilige Bewerbungsmappen aus Karton:
Vorteile:

  • Die Mappen wirken hochwertig
  • Karton ist angenehmer anzufassen als Kunststoff
  • Lebenslauf und Zeugnisse können nebeneinander präsentiert werden und lassen sich so parallel lesen
  • Das Anschreiben wird in der Mappe befestigt und "fliegt nicht lose herum"

Nachteile:

  • Die Mappe muss zweifach aufgeklappt werden, um an die wesentlichen Inhalte zu kommen
  • Die Mappen gelten bei einigen Personalentscheidern als unhandlich

Fazit: Auch wenn sie nicht bei allen Personalern gleichmäßig beliebt ist: Für eine Bewerbung in einem akademischen Beruf können Sie mit dieser Mappe nichts falsch machen. Außer Sie wissen, dass der Personalentscheider eine Abneigung gegen dieses Format hat.

Tipp: Ihr Lebenslauf kommt auf die rechte Seite. Dann wird er beim Umblättern der Arbeitszeugnisse nicht verdeckt.

Zweiteilige Bewerbungsmappen aus Karton:
Hier haben Sie drei Varianten zur Auswahl:

  1. eine Mappe mit nur einer Klemmschiene auf der rechten Seite
  2. eine Mappe mit einer Klemmschiene auf der rechten Seite und einer dreieckigen Einschubtasche auf der linken Seite
  3. eine Mappe mit je links und rechts einer Klemmschiene

Vorteile:

  • Die Mappen wirken hochwertig
  • Karton ist angenehmer anzufassen als Kunststoff
  • Der Inhalt ist nach einmaligem Aufklappen zugänglich
  • Je nach Machart können Lebenslauf und Arbeitszeugnisse parallel präsentiert werden. Dadurch erhält Ihre Bewerbung große Übersichtlichkeit

Nachteile: keine bekannt

Fazit: Wenn sich Ihr Lebenslauf auf nur einer Seite darstellen lässt, können Sie gerne eine Mappe mit Einschubtasche verwenden. Bei einem zwei- oder mehrseitigen Lebenslauf empfiehlt sich die Mappe mit zwei Klemmschienen.

Tipp: Ihr Anschreiben lässt sich mit einer Büroklammer auf der Mappe befestigen. Es gibt Büroklammern in Sonderformen, z.B. runde und Klammern aus verschiedenen Materialien. Für Berufe und Ausbildungsplätze mit einer Affinität zu Holz stellt beispielsweise die Verwendung einer Holzklammer ein nettes Detail dar.


Büro für Berufsstrategie Hesse/Schrader



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