030 28 88 570
kontakt@hesseschrader.com
Newsletter
PrivatkundenFirmenkundenTrainerakademie
& Coach-Ausbildung
Bücher, E-Books
& Muster
Career4Young
& Testtrainings
Beratungen, Coachings
& Trainings
Bewerbungsunterlagen
& Arbeitszeugnisse
SeminareOutplacementWissen, Videos, Downloads
& News
StartseitePrivatkundenBewerbungstipps, Videos & NewsKarrierenachrichten

Thema: Lebenslauf


07.06.2017

Sie sind einmalig - Ihr Lebenslauf auch!

Nutzen Sie die Chance, sich von der Masse hervorzuheben – mit Hilfe unserer Top 10 Lebenslauf-Tipps.

Jeder Lebenslauf ist wie eine Wundertüte voller spannender und individueller Lebens- und Arbeitserfahrungen. Will man sich bewerben, so packt man die Tüte aus und legt die Sachen auf den Tisch. Aber Vorsicht: wird der Tisch zu voll oder wirkt er zu unordentlich, verliert der Betrachter schnell die Lust, sich damit näher zu befassen. Die Kunst besteht also darin, den Inhalt der Wundertüte strategisch, geordnet und möglichst attraktiv auf dem Tisch zu platzieren.

Besondere Kompetenzen, spezielle Qualifikationen, Auslandsaufenthalte, interessante Freizeitaktivitäten: all diese Aspekte können dazu beitragen, Ihre Individualität so positiv zu unterstreichen, dass Ihre Bewerbungsunterlagen die Personaler begeistern. Natürlich soll man eventuell vorhandene Schwachstellen im Lebenslauf, wie längere Arbeitslosigkeit, möglichst unauffällig in das Gefüge integrieren, damit die Aufmerksamkeit vor allem auf das Wichtigste – Ihre Motivation und Ihr Können – fokussiert wird. Dabei ist zu beachten: Besonders überzeugend wird ein Lebenslauf dann wirken, wenn er an die jeweilige Bewerbung angepasst wird.

Sie haben mehr Gestaltungsspielraum, als es Ihnen bewusst ist.

Auch wenn Ihr Werdegang innerhalb einer Bewerbungsphase sich naturgemäß nicht verändert, können Sie ausgewählte Schwerpunkte Ihres beruflichen und persönlichen Werdeganges gezielt hervorheben, um Ihre Selbstdarstellung den Anforderungen der jeweiligen Arbeitsstelle anzupassen. Denn verschiedene Arbeitgeber setzen ihre Prioritäten selbst bei fachlich ähnlichen Aufgabenstellungen mitunter sehr unterschiedlich.

Unsere Tipps:

  1. Stellenanzeigen-Analyse:
    Den eigenen Lebenslauf auf die jeweilige Bewerbung abzustimmen, erfordert ein wenig Zeit. Zuerst aber muss die Stellenanzeige/Stellenausschreibung gut analysiert werden. Was braucht der potenzielle Arbeitgeber für eine Fachkraft? Welche fachlichen und persönlichen Kompetenzen sind ihm wichtig? Wie ist die Anzeige getextet, sympathisch/sachlich/kühl? Wird auf Teamarbeit Wert gelegt? Diese und ähnliche Fragen sollte man sich bereits beim ersten Durchlesen der Anzeige stellen und die Ergebnisse notieren.

  2. Potenzielle Arbeitgeber durchleuchten:
    Sofern man das Unternehmen nicht bereits im Vorfeld gut kennt, muss man sich spätestens jetzt intensiv mit ihm beschäftigen. Schauen Sie sich hierzu unbedingt auch die Unternehmenshomepage an. In der Vision des Arbeitgebers finden Sie Antworten auf relevante Aspekte. Auch der direkte Kontakt mit dem Personaler, beispielsweise durch ein Telefonat, kann Ihnen aufschlussreiche Informationen liefern. Der Aufwand wird sich lohnen, denn wenn Sie wissen, wie ein Unternehmen tickt, können Sie leichter vermitteln, dass Sie die richtige Person für die ausgeschriebene Stelle sind. Außerdem könnte sich auch herausstellen, dass Sie – jetzt mit mehr Informationen ausgestattet – von einer Bewerbung bei diesem Unternehmen lieber Abstand nehmen möchten.

  3. Blick in den Spiegel:
    Jetzt haben Sie die Zeit, in Ruhe über sich und über die Anforderungen und Herausforderungen der ausgeschriebenen Stelle nachzudenken. Was suchen Sie, was wünschen Sie sich, was können Sie und – was wollen Sie wirklich? Welche Stärken und Schwächen kennzeichnen Sie? Könnten Sie Ihre Kompetenzen bei dieser Firma gut einbringen und weiterentwickeln? Auch diese Erkenntnisse sollten Sie zu Papier bringen.

  4. Priorisierung:
    Nun suchen Sie in Ihrem Lebenslauf und beruflichem Werdegang die Stationen heraus, die für die ausgeschriebene Stelle ausschlaggebend sind. Das sind Qualifikationen, berufliche Vorerfahrungen, aber auch persönliche Eigenschaften. Diese Punkte sollten Sie in Ihrer Lebenslaufdarstellung gezielt und verfeinert hervorheben. Jedes Unternehmen setzt andere Schwerpunkte, sucht nach besonderen Fähigkeiten oder auch einer anderen Vorgeschichte. Ein auf die wirklich wichtigen Punkte konzentrierter Lebenslauf liest sich schnell und gut.

  5. Übereinstimmung:
    Achten Sie darauf, die Stationen und Projekte, die Sie im Lebenslauf betonen und in den Vordergrund stellen, im Anschreiben genauso zu behandeln. Ansonsten wird der aufmerksame Personaler über die Inkongruenz stolpern und die ganze Mühe war für umsonst. Aber auch die Optik der Bewerbungsunterlagen sollte übereinstimmen. Gestalten Sie also Anschreiben und Lebenslauf so, dass sie grafisch zueinander passen.

  6. Design:
    Passen Sie das Layout Ihrer Bewerbungsunterlagen grundsätzlich der jeweiligen Bewerbung an. Pressen Sie nicht Ihre Daten in eine fertige Vorlage hinein, wenn diese nicht wirklich 100prozentig dazu passt. Qualifikationen, berufliche Erfahrungen und Kenntnisse sollten nicht in einem Käfig präsentiert werden. Den Inhalt der Verpackung anpassen zu wollen, wäre hier die falsche Strategie. Je nach Unternehmen und ausgeschriebener Position kann das Layout dezent-traditionell, eher bunt und kreativ oder gar innovativ sein. So mag ein Kacheldesign im Tablet-Look bei einer Werbeagentur punkten. Bei der Bewerbung bei einer Bank ist ein traditionelleres Design jedoch die bessere Wahl. Denken Sie aber auch daran, dass Ihre Daten vor allem klar und gut strukturiert präsentiert werden müssen.

  7. Wellenlänge:
    Falls es Ihnen möglich ist, könnten Sie Ihrem Lebenslauf (und Anschreiben) ein an das Unternehmen leicht angepasstes Layout verleihen (z. B. Farbe/Schrift etc.). Aber Vorsicht: es soll eher unterschwellig an die Firma erinnert werden. Am besten so, dass der Personaler es nur unbewusst wahrnimmt. Dadurch könnten die Bewerbungsunterlagen einen kleinen Sympathiebonus bekommen. Das Kopieren des Corporate Designs dagegen stellt nicht nur einen Verstoß gegen die guten Geschäftssitten dar, es könnte Ihnen auch noch Ärger verursachen.

  8. Lückenfüllung:
    Achten Sie darauf, dass Lücken im Lebenslauf nicht zu Stolperfallen werden und den roten Faden zu sehr vermissen lassen. An dieser Stelle sind bei der Gestaltung des Lebenslaufes strategisches Denken und Raffinesse gefragt. Im Zweifelsfalle helfen Auslandsaufenthalte und Bildungsreisen gut, solche Stellen zu überbrücken. Kleinere Lücken lassen sich aber auch schon durch eine geschickte Platzierung optisch kaschieren.

  9. Erfahrungen nutzen:
    Wurden Sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen? Dann nutzen Sie dies als Chance, wichtige Erkenntnisse darüber zu bekommen, was Sie bei Ihrer nächsten Bewerbung alles noch verbessern können. Diese Punkte sollten Sie für Ihre Reflexion unbedingt berücksichtigen:

    • Zu welchen Abschnitten Ihrer Laufbahn gab es viele Rückfragen?
    • Auf welche Fähigkeiten und Themen wurde besonders geachtet? Welche Angaben dazu waren im Lebenslauf nicht ausreichend aufgeführt?
    • Gibt es Aspekte, die Sie nun gerne stärker betonen möchten? Stärken und Fähigkeiten Ihrerseits?
    • Wurden Lücken und Defizite deutlich?
    • Welche Verbesserungsmöglichkeiten sehen Sie allgemein?

  10. Sympathie:
    Der Sympathiefaktor bei der Auswahl eines Bewerbers sollte nicht unterschätzt werden. Ein ansprechendes Foto, bei dem der Bewerber vertrauenswürdig, offen und intelligent wirkt, leistet einen guten Beitrag zu einer erfolgreichen Bewerbung. Auch wenn es in den USA durchaus anders praktiziert wird: Hierzulande werden Bewerbungsunterlagen ohne Foto eher misstrauisch beäugt. Ist der Bewerber unattraktiv, kann er sich keine professionellen Fotos leisten, oder schlimmer noch: ist er überhaupt in der Lage, ein Foto in seinen Lebenslauf elektronisch zu integrieren? Damit diese oder ähnliche Fragen erst gar nicht aufkommen, raten wir Ihnen, ein professionelles Foto von sich machen zu lassen. Dieses platzieren Sie dann elektronisch auf dem Deckblatt. Auf keinen Fall sollten Sie das Foto alleine als Datei verschicken. Das wirkt unprofessionell und belastet den Mailserver des Empfängers – u. U. wird die ganze Bewerbung vom Server blockiert und kommt gar nicht an.

  11. Sie werden feststellen: Bewerbungsunterlagen zu gestalten ist zwar zeitintensiv, aber auch interessant und kann sogar Spaß machen. Auf alle Fälle hilft Ihnen die damit verbundene intensive Beschäftigung mit Ihren beruflichen Vorstellungen und Ihrem Lebensentwurf auch privat weiter. Und wenn Sie damit mal ins Stocken kommen, helfen wir Ihnen gerne, Ihren Lebenslauf zu optimieren.

    Wir wünschen Ihnen jetzt viel Erfolg!


    Donatella Locci Hesse



    Weitere Karrierenachrichten zum Thema Lebenslauf

+ Weitere Angebote

Privatkunden
hesseschrader.com

Privatkunden

Beratung, Coachings und Seminare zu allen Themen rund um Bewerbung, Karriere und Arbeitswelt.

Wir über uns


Privatkunden

Arbeitssuchende und Arbeitnehmer sind Unternehmer in eigener Sache, deren Fähigkeiten im Arbeitsmarkt von Arbeitgebern benötigt und gesucht werden. Wir beraten Sie in Orientierungsphasen, stärken Ihre Selbstwahrnehmung und entwickeln mit Ihnen individuelle Strategien für Ihre Berufs- und Karriereplanungen. Wir unterstützen Hochschulabsolventen, Berufseinsteiger, Berufserfahrene und Führungskräfte bei allen wichtigen Themen der Bewerbungs-, Karriere- und Arbeitswelt.


Firmenkunden


Trainerakademie


Bücher, E-Books & Muster


Career4Young & Testtrainings


Stellenanzeige
Werden Sie Trainer für Hesse/Schrader