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Thema: Lebenslauf


12.09.2011

Schlüsselwörter im Lebenslauf

Was soll rein, was muss raus?

Warum interessieren sich Personalentscheider besonders für den Lebenslauf eines Bewerbers? Die Antwort liegt auf der Hand: Aus ihm muss nicht nur Ihre (Kompetenz-) Entwicklung hervorgehen und welche Qualifikationen Sie für die angestrebte Position mitbringen, sondern auch, welchen Zugewinn das Unternehmen sich mit Ihnen einkauft.

Um sich präzise darzustellen und zugleich von der Menge anderer Bewerber zu unterscheiden, kommt der Wortwahl der ohnehin "reduzierten" Sprache im heute üblichen tabellarischen Lebenslauf eine Schlüsselbedeutung zu. Viele entscheiden sich für die Strategie, wenn schon wenige Worte, dann aber mit Explosionskraft - der Leser soll ja ins Staunen kommen. Fehlanzeige. Dieser Schuss geht höchstens nach hinten los. Mit Übertreibungen, Superlativen und Plattitüden werten Sie weder sich noch Ihren beruflichen Werdegang auf. Personaler sind dadurch höchstens gelangweilt, mitunter sogar genervt. Das gilt übrigens auch für das Anschreiben, das von vielen Empfängern übrigens gar nicht oder kaum gelesen wird.

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Wortschatz nutzen

Natürlich geht es darum, dass Sie sich attraktiv und interessant darstellen wollen, doch ist dabei Köpfchen gefragt: Um zu vermitteln, dass Sie etwas auf dem Kasten haben, sollten Sie sich eines Wortschatzes bedienen, der über "analytisch, kreativ und dynamisch" hinaus geht. Wenn die Begriffe, die Sie in Ihrem Lebenslauf benutzen, Ihre individuellen Talente und Berufserfahrung aber nur kläglich widerspiegeln, lassen Sie sie besser gleich weg. Was also tun?

Wählen Sie eine aktive und präzise Sprache, die den Inhalt Ihrer beruflichen Tätigkeiten exakt auf den Punkt bringt. Vermeiden Sie Worthülsen und zu allgemeine Begriffe. Folgende Beispiele zeigen, wie Sie einen Sachverhalt treffend umschreiben können:

Anstelle von "innovativ" könnten Sie schreiben: "Konzeption eines neuen Mitarbeiterentwicklungsprogramms". Haben Sie durch "Kaufmännisches Denken" geglänzt, wird es durch die Formulierung "Einführung kostensparender Maßnahmen im Fertigungsablauf" deutlicher. "Akquisition von Aufträgen in Höhe von 100.000 €" sagt evtl. mehr als nur "ergebnisorientiert". "Verantwortlich für einen Produktionsanstieg von 20 Prozent" kann eine Umschreibung für "leistungsorientiert" sein.

Das sind nur Beispiele und Möglichkeiten. Diese Alternativen sind viel informativer für den Leser, da die Beschreibungen aktive Wörter verwenden und gleichzeitig eine Geschichte über Ihre Erfolge erzählen. Außergewöhnliche Fähigkeiten und Talente werden auf eine Weise einprägsamer dargestellt, so will der Leser noch mehr über Sie wissen. Dieses Interesse zu wecken, ist einer der Hauptfaktoren, um zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Sowohl der Lebenslauf als auch das Anschreiben sollten wie ein gutes Buch sein, das der Personalverantwortliche nur schwer aus der Hand legen möchte!

Durchforsten Sie doch einmal Ihren Lebenslauf nach Wörtern wie ergebnisorientiert, Kommunikationsgeschick, effektiv, hochmotiviert oder erfolgreich? Dann ersetzen Sie diese "Platzhalter" durch treffendere Erklärungen. Die Verwendung allgemeiner Wörter ist damit aber nicht tabu. Gehen Sie strategisch vor. Das bedeutet, dass Sie solche Ausdrücke anhand von Beispielen mit Leben füttern. Wenn Sie nur zu viele Allgemeinplätze und Superlative benutzen, erweckt es beim Leser schnell den Eindruck: "Das klingt zu gut, um wahr zu sein! " Ohne eine Erläuterung der herausragenden Leistungen, die jeder der Superlative impliziert, wirken solche Phrasen abgedroschen und werden im Leser kaum den Wunsch hervorrufen, Sie näher kennenlernen zu wollen.

Ein weiterer Aspekt ist, ob die von Ihnen verwendeten Wörter nicht von den für das Unternehmen gesuchten Kandidaten ohnehin vorausgesetzt werden, beispielsweise Begriffe wie "hochmotiviert" oder "zuverlässig". Diese Allgemeinplätze verbrauchen nicht nur wertvollen Raum, sondern können den ersten Eindruck von Ihnen geradezu sabotieren, da sie einfach als selbstverständlich angesehen werden. Vermeiden Sie auch Wörter, die das Gefühl entstehen lassen könnten, dass Sie schlechte Erfahrungen oder eine Lücke zu Ihren Gunsten umdichten. Bewerber, die sich darüber Gedanken machen, dass Sie zu alt oder zu jung wirken, verwenden zur Selbstbeschreibung beispielsweise häufig "erfahren" bzw. "dynamisch". Selbst wenn Sie den Arbeitsmarkt für kurze Zeit verlassen haben, aufgrund einer Krankheit oder weil Sie sich um ein krankes Familienmitglied kümmern mussten, gehen Sie offen damit um. Geben Sie besser nicht vor, eine Weiterbildung besucht zu haben, wenn Sie eigentlich im Krankenhaus lagen.

Zu guter Letzt, benutzen Sie die für Ihre Profession üblichen Schlagworte ohne in reinen Fachjargon zu verfallen. Die Schlagworte betonen Ihren Wissenstand in dem jeweiligen Bereich und sorgen dafür, dass Ihre Unterlagen einen sehr viel besseren Platz im Bewerbungsstapel des Personalers einnehmen werden.

Wenn Sie Ihre Bewerbung schreiben, wählen Sie jedes Wort mit Bedacht. Denn hier werden Ihre wichtigsten Verkaufsargumente aufgelistet, die zu einem Großteil bestimmen, ob Sie eingeladen werden oder nicht. Nutzen Sie die Chance, Ihre Expertise sowie Ihre Berufserfahrung zu demonstrieren. Dann lässt auch der Satz: "Herzlichen Glückwunsch zum neuen Job! " nicht mehr lange auf sich warten.


Büro für Berufsstrategie Hesse/Schrader



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