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Thema: Arbeitszeugnis


07.05.2009

Das Arbeitszeugnis

Kompass für Ihre Karriere

Ein gutes Arbeitszeugnis macht die Jobsuche leichter. Doch was gut klingt, muss nicht gut sein! Was bedeutet z. B. der Satz Ihr Verhalten gegenüber Kollegen und Vorgesetzten war einwandfrei? Diese Beurteilung eines Mitarbeiters klingt doch eigentlich ganz gut. In der Zeugnissprache steckt allerdings nur die Schulnote 3 dahinter. Warum? Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen war stets vorbildlich entspräche der Note 1. Eine weitere Tücke steckt in der Satz-Reihenfolge. Zuerst werden die Kollegen erwähnt, dann erst die Vorgesetzten der Mitarbeiterin. Daraus schließt ein Personalchef womöglich Zoff mit den Vorgesetzten. Arbeitnehmer müssen die Fallstricke der Zeugnissprache kennen, wenn sie ihr Zeugnis richtig einschätzen wollen. Manchmal formulieren Arbeitgeber Zeugnisse auch unabsichtlich schlecht, weil sie zu wenig Kenntnisse von der Zeugnissprache haben, sagt Albert Blomert, Berater aus Berlin. Ihr Zeugnis muss zudem vollständig und richtig sein. Prüfen Sie doch mal die folgende Punkte:

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Arbeitszeugnis
Tätigkeitsbeschreibung

Sind Tätigkeit, Position und Werdegang richtig dargestellt? Bei Führungskräften müssen z. B. die Kompetenz und auch die Zahl der unterstellten Mitarbeiter erwähnt werden. Die wichtigen Aufgaben sollten vor den unwichtigen aufgeführt sein. Ist die Tätigkeit konkret beschrieben? Pauschale Schlagwörter ("Die Mitarbeiterin war mit administrativen Aufgaben betraut") reichen nicht aus.


Arbeitszeugnis: Leistungsbeurteilung

Die Leistungsbeurteilung sollte individuell sein und nicht nur allgemeine Floskeln enthalten, die in fast jedem Zeugnis stehen könnten. Wurden alle für den Beruf wichtigen Fähigkeiten und Eigenschaften genannt und Irrelevantes weggelassen? Die Kreativität eines Buchhalters muss nicht erwähnt werden, dessen Zahlenverständnis aber sehr wohl. Auch doppelte Verneinungen verheißen nichts Gutes. Er erzielte nicht unerhebliche Verkaufserfolge meint lediglich: Er hat keine tollen Erfolge erzielt - im Arbeitszeugnis eine Katastrophe! Oder schränkt der Arbeitgeber Aussagen ein? Er hat sich im Rahmen seiner Fähigkeiten eingesetzt ist deutlich negativ. Achtung auch bei doppeldeutigen Sätzen wie er war stets bestrebt, seinen Aufgaben gerecht zu werden. Beim Leser kommt an: Die Mühe des Arbeitnehmers war oft erfolglos.


Arbeitszeugnis: Leistungsbewertung

Die Leistungsbewertung sollte mit der Zufriedenheitsfloskel abschließen. Sie besteht aus einem Wort, dass die Qualität der Arbeit umschreibt (etwa Zufriedenheit) und einem Zeitfaktor wie stets, jederzeit oder immer. Damit kann der Arbeitgeber weitere Abstufungen bei der Beurteilung vornehmen. Die Floskel: Er hat die ihm übertragenen Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt, entspricht der Note 1. Passt die Zufriedenheitsformel zur gesamten Leistungsbeurteilung? Das ist sehr wichtig und macht ein Zeugnis erst richtig aussagekräftig. Aufpassen sollten Bewerber auch bei Widersprüchen in ihren Papieren, denn diese wecken Misstrauen.


Arbeitszeugnis: Verhaltensbeurteilung

Ist das Verhalten zu allen relevanten Personen wie Chefs und Kollegen erwähnt? Auch die Reihenfolge ist wichtig: Es deutet auf Zoff mit dem Vorgesetzten hin, wenn im Satz Sein Verhalten gegenüber Kollegen und Vorgesetzten war einwandfrei nicht die Vorgesetzten vor den Kollegen genannt werden. Hatten Sie aktiven Kundenkontakt, sollte dies erwähnt sein. Hier gibt es inzwischen verschiedene Varianten, ob es vor oder nach den Vorgesetzten benannt wird.
Wichtig ist auch, ob das Arbeitszeugnis etwas Konkretes zu Ihrer Persönlichkeit und Sozialkompetenz sagt? Das sollten Sie nicht unterschätzen. Es ist schlecht, wenn bei einer Sekretärin nichts zur Diskretion steht. Achten Sie auch hier auf Floskeln, die negativ ausgelegt werden könnten. Die kommunikationsfreudige Mitarbeiterin ist mitunter eine Quasselstrippe.


Arbeitszeugnis: Schlussformulierungen

Auch auf die so genannten Schlussformulierungen sollten Sie Ihr Augenmerk legen. Wenn im Endzeugnis beispielsweise angegeben wurde, dass die Kündigung auf eigenen Wunsch oder betriebsbedingt (etwa wegen Reduzierung der Belegschaft) erfolgte, dann ist das in Ordnung. Falls nicht, lässt das Raum für Spekulationen. Äußert der Arbeitgeber Dank und Bedauern über Ihren Weggang? Glück gehabt - dann lagen Sie ihm am Herzen und er meint es auch so, wie er es geschrieben hat.

Wie Sie an diesem knappen Überblick der Arbeitsbeurteilungen sehen, kann für Ihre weitere Karriere fast nichts so hinderlich sein, wie ein verheerendes Arbeitszeugnis. Deshalb sollten Sie Ihr Arbeitzeugnis von einem Profi checken lassen.


Maximilian Herden Büro für Berufsstrategie



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