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Thema: Business Knigge


26.11.2015

Business-Knigge im Winter

Die wichtigsten Tipps für gutes Benehmen im Job

Pünktlichkeit

Jedes Jahr werden die Deutsche Bahn und ihre städtischen Nahverkehrstöchter geradezu vom Winter überrumpelt. Zumindest versucht die Chefetage regelmäßig diesen "Überfall der Natur" für die auftretenden Ausfälle im Winter-Bahnverkehr verantwortlich zu machen. Und was im Großen absurd erscheint, gilt auch im Kleinen, sprich für Sie selbst. Natürlich kann es immer mal passieren, dass Sie zu spät zur Arbeit kommen, weil plötzlich auftretendes Blitzeis einen Stau verursacht hat oder die S-Bahn ausgefallen ist. Das sollte jedoch nicht zu einer Gewohnheit werden. Vor allem dann nicht, wenn die schlechten Straßenbedingungen vorhersehbar waren. Gewöhnen Sie sich lieber an, vor dem Schlafengehen noch einmal den Wetterbericht zu checken und sich gegebenenfalls auf längere Anfahrtszeiten zur Arbeit einzurichten. Auch die Nacharbeit ist eine Möglichkeit, dem Arbeitgeber zu demonstrieren, dass Sie sich nicht etwa fauler Ausreden bedienen, sondern bei Ihrem Zuspätkommen wirklich "höhere Gewalt" im Spiel war. Dadurch verhindern Sie auch eine mögliche Gehaltskürzung oder sogar Abmahnung.

Kleidung

Sobald es draußen nass und kalt wird, verwandelt sich auch das eine oder andere Büro in eine Dreckpfütze – gerade dort, wo viel Durchgangsverkehr herrscht. Das hinterlässt bei Kunden und Geschäftspartnern nicht nur einen schlechten Eindruck, sondern ist unter Umständen sogar wirklich gefährlich. Denn nasses Parkett und die Stöckelschuhe der Kollegin vertragen sich in den meisten Fällen nicht besonders gut. Auf der anderen Seite sollte natürlich auch niemand auf dem Arbeitsweg frieren oder sich den Gefahren des Glatteises aussetzen müssen. Daher empfiehlt es sich, neben den trittsicheren und warmen Stiefeln an den Füßen, noch ein zweites Paar Schuhe (Modell je nach Dresscode des jeweiligen Unternehmens) mit sich zu tragen. Sicher lässt Ihre Firma auch zu, sie vor Ort zu deponieren. In beiden Fällen besteht dann die Möglichkeit, Ihre Schuhe schnell zu wechseln. Ähnlich umsichtig sollten Sie auch mit Regenschirmen und nassen Jacken umgehen: Am besten schon vor der Tür ausziehen, ausschütteln und an einem Ort aufhängen, wo sie möglichst schnell trocknen und nicht Teppiche, Drucker o.Ä. volltropfen. Auch die Lehne des eigenen Bürostuhls ist dafür denkbar ungeeignet.

Gesundheit

Winterzeit = Erkältungszeit. Da sich die Viren in Form von Speicheltröpfchen beim Atmen, Husten oder Niesen ausbreiten, sind Menschen, die auf engem Raum zusammenarbeiten, besonders gefährdet, sich gegenseitig anzustecken. Es gibt jedoch einfache Verhaltensregeln, die nicht nur die Höflichkeit gebietet, sondern auch das Risiko verringern, als menschliche Virenschleuder Karriere zu machen. Dazu gehört neben dem gründlichen Händewaschen vor dem Essen, nach dem Toilettengang und nachdem Sie viele Hände geschüttelt oder öffentliche Oberflächen angefasst haben auch das hygienische Niesen: Statt in die Hand, bitte in den linken Hemdsärmel oder ins Taschentuch, das Sie am besten sofort entsorgen!

Apropos Niesen: Beim "Gesundheit"-Wünschen scheinen die Benimm-Experten gespalten. Die einen sagen, man solle die Krankheit des Gegenübers durch das "Gesundheit"-wünschen nicht noch mehr herausstellen, die anderen meinen, dass das Ausbleiben dieses Wunsches vom Betroffenen als unhöflich empfunden werden kann. Wir empfiehlen für den Büroalltag: In Meetings oder wenn man sich den ganzen Tag das Büro teilt, ist ein einmaliges "Gesundheit" wünschen völlig angemessen. Vertrauen Sie dabei auch Ihrem Instinkt!

Weihnachtszeit

Kerzenschein, Tannenduft, Engel und Goldstaub – manche Menschen können gar nicht genug bekommen von Weihnachten und möchten die gemütliche Atmosphäre auch mit ins Büro tragen. Daher erstrahlt so mancher Schreibtisch zur Weihnachtszeit in neuem Glanz. Doch Gemütlichkeit hat ihre Grenzen. Nämlich dort, wo der Arbeitgeber sie zieht. Gerade in Großraumbüros sind Kerzen in der Regel nicht erlaubt, da sie eine erhebliche Gefahrenquelle darstellen. Drückt der Chef ein Auge zu, überträgt sich die Fürsorgepflicht direkt auf Sie. Das heißt, Sie müssen dafür Sorge tragen, dass die Kerze auf Ihrem Schreibtisch nur unter Ihrer Aufsicht brennt (auch wenn Sie sich nur wenige Meter von Ihrem Schreitisch wegbewegen, Stichwort Toilettengang) und selbstverständlich am Abend auch tatsächlich erloschen ist. Vergessen Sie sie auszupusten, droht neben dem Bürobrand auch hier eine Abmahnung.

Generell sollten Sie aber auch bedenken, was ein überdekorierter Schreibtisch über Sie aussagt. Wirken Sie dadurch noch kompetent auf Ihre Kunden? Sind Ihre Kollegen nicht vielleicht genervt, wenn ihnen jeden Morgen ein "I wish you a Merry Christmas" von Ihrem singenden Weihnachtsbaum entgegenschallt? Gegen ein paar dezente Dekorationen, die Ihnen die vorweihnachtliche Stimmung versüßen, ist hingegen kaum etwas einzuwenden. Wir empfehlen aber, sich bei Ihrem Chef/Chefin vorher zu erkundigen.

Weihnachtsgeschenke

Geschenke sind schön und im Grunde ein Anlass zur Freude. Im Berufsleben sind Sie jedoch mit Vorsicht zu genießen. Denn nehmen Sie geldwerte Geschenke von Kunden oder Geschäftspartnern an, setzen Sie sich dem Verdacht aus, bestechlich zu sein und nicht mehr nur die Interessen Ihres Arbeitgebers im Blick zu haben. Eine kleine Vergünstigung hier, ein Auftrag dort – schon hat der andere Grund, sich bei der nächsten Gelegenheit mit einem Geschenk erkenntlich zu zeigen, besonders an Weihnachten. Zumindest könnte Ihr Arbeitgeber den großzügigen Präsentkorb so auffassen. Eine Kündigung (sogar ohne vorherige Abmahnung) ist da nicht auszuschließen, mal abgesehen davon, dass so ein Vorfall das Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen und Ihrem Chef empfindlich stören könnte. Wenn Sie also tatsächlich das Gefühl haben, jemand versucht Sie mit zu üppigen Geschenken auf seine Seite zu ziehen, wenden Sie sich am besten direkt an Ihren Vorgesetzten. Da er solche Aufmerksamkeiten seitens der Kunden und Geschäftspartner aber nur schwer unterbinden kann (ohne seinen schweren Verdacht anklingen zu lassen), ist die Sammlung und anschließende Verteilung sämtlicher Geschenke unter allen Kollegen eine gute Alternative. Kleine Geschenke in der Größenordnung von Schokolade oder Kugelschreiber selbst zu behalten, ist dagegen in Ordnung. Es sei denn, Ihr Arbeitsvertrag sagt etwas anderes aus.


Hesse/Schrader



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