Die Arbeit im Home Office ist für immer mehr Menschen in Deutschland eine Selbstverständlichkeit geworden. Dank schnellem Internet und Telefon-Flatrates ist jeder unkompliziert mit dem Büro verbunden und spart sich doch die tägliche Pendelei zum Arbeitsplatz. Junge Eltern profitieren zudem davon, dass sie dank Home Office viel leichter Kinderbetreuung und Arbeit unter einen Hut bringen können. Doch viele Menschen lassen sich bei der Einrichtung des Home Office nur von kreativen Aspekten leiten und nicht von wichtigen ergonomischen Aspekten, die das lange Sitzen am Arbeitsplatz erleichtern. Dabei bietet gerade das Home Office hier sehr viel Freiheit, den eigenen Arbeitsplatz genau an den eigenen Bedürfnissen auszurichten.
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Bei Ergonomie denken die meisten Menschen sofort an eine bequemen Schreibtischstuhl und einen Schreibtisch der in der Höhe genau auf den Benutzer abgestimmt ist. Jedoch kommen auch viele weitere Aspekte hinzu, zum Beispiel der richtige Lichteinfall um die Augen bei der Bildschirmarbeit möglichst wenig zu belasten, das richtige Raumklima und der Schutz vor ablenkendem Lärm. Bevor also überhaupt ein Schreibtisch gekauft wird, sollte der zukünftige Arbeitsplatz sorgfältig gewählt werden.
Ideal ist es, wenn ein eigenes Arbeitszimmer für das Home Office zur Verfügung steht, das die gedankliche Trennung von Arbeitswelt und Privatleben erleichtert. Vielen Menschen hilft es, das Arbeitszimmer zur Straßenseite hin auszurichten, wo sie ständig Menschen vorbeigehen oder –fahren sehen. Dies verhindert das Gefühl der Isolation bei der einsamen Arbeit zuhause. Wer jedoch viel telefoniert oder sich stark auf eine Tätigkeit konzentrieren muss, sollte eher die ruhige Seite des Hauses wählen, wo die Ablenkungsmöglichkeiten geringer sind.
Ganz wichtig ist auch das Raumklima. Hier haben Home Office-Arbeiter den unschätzbaren Vorteil, die Temperatur so einstellen zu können, wie sie wollen ohne dass sich Kollegen über Eiseskälte oder stickige Luft beschweren. Aber trotzdem ist Vorsicht geboten: Wärmer als 22 Grad sollte es im Arbeitszimmer nicht sein, denn eine zu hohe Temperatur führt zu Müdigkeit und Unkonzentriertheit. Die Luftfeuchtigkeit sollte mindestens 40% betragen, besser jedoch etwa 50-60%. Elektronische Geräte wie der Computer und die Heizung entziehen der Luft Feuchtigkeit. Dies kann zu trockenen Schleimhäuten, Augenbrennen und Hautreizungen führen. Daher sollte das Arbeitszimmer regelmäßig gut gelüftet werden. Grünpflanzen helfen dabei, das Raumklima zu verbessern.
Der menschliche Körper ist nicht für langes Sitzen gedacht. Während Büromitarbeiter jedoch gewöhnlich nur einen Schreibtisch zum Sitzen bekommen, bietet das Home Office die Möglichkeit, das eigene Arbeitszimmer mit Alternativen auszustatten. Neben dem eigentlichen Schreibtisch mit einem hochwertigen Schreibtischstuhl eignet sich ein Stehpult hervorragend um den Körper immer wieder stehend zu entlasten. Es gibt heute eine Vielzahl von modernen höhenverstellbaren Stehpulten, die speziell für das Arbeiten mit dem Laptop angefertigt werden. Nützlich ist auch ein großer Gummiball auf dem immer wieder für einige Minuten gesessen werden kann. Da im Home Office auch längere Wege in andere Büros oder Konferenzräume wegfallen, sollte zudem zumindest für die Mittagspause stets ein kleiner Spaziergang eingeplant werden.
Beim Arrangieren der Sitz- und Stehmöbel ist natürlich stets auf den richtigen Lichteinfall zu achten, so dass der Computerbildschirm nie durch Sonnenlicht von hinten geblendet wird, das die Augen stark beansprucht und zu Kopfschmerzen führen kann. Ein seitlicher Lichteinfall ist immer am besten. Ausführliche Tipps zur richtigen Einrichtung des Arbeitsplatzes unter Beachtung der natürlichen Lichtquellen und der künstlichen Beleuchtung bietet der Leitfaden zur Ergonomie von delta-v mit vielen anschaulichen Skizzen.
Erst wenn so grundlegende Dinge wie die richtige Position des Arbeitsplatzes im Verhältnis zu den Lichtquellen, die Vermeidung von störenden Lärmquellen und das ideale Raumklima geklärt wurden, sollte es daran gehen, das eigentliche Home Office einzurichten. Hier sind der Fantasie des Benutzers keine Grenzen gesetzt: Vom minimalistischen ultramodernen skandinavischen Stil bis zum barocken altenglischen Sekretär sollte jeder sein Arbeitszimmer so einrichten, wie er sich darin wohlfühlt. Nur eines sollte dabei beachtet werden: Die richtige Balance zwischen Arbeitsumgebung und Wohlfühlausstattung. So sollte das Home Office nicht dazu verleiten, das Arbeitszimmer mit zu viel ablenkenden Dingen aus dem Privatleben vollzustopfen – die Spielsachen der Kinder sind ebenso tabu wie die eigene Spielkonsole, die CD-Sammlung oder der Home Trainer. Andererseits sollte natürlich die Chance genutzt werden, das Zimmer etwas persönlicher zu gestalten als das Einheitsgrau der meisten Büros. Einige schöne Bilder an den Wänden, Grünpflanzen und ausgewählte schöne Accessoires sind hier die beste Wahl.
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