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Thema: Jobwechsel


29.01.2013

Zeit für den Jobwechsel?

10 Ratschläge vom Experten zum Jobwechsel

Jedes Jahr ist es das gleiche Spiel: Neue Vorsätze werden gefasst, nur um ein paar Wochen später festzustellen, dass nichts davon umgesetzt wurde. Oft sind es sogar die Gleichen, wie aus dem Vorjahr: "Ich mache Diät, mehr Sport, höre mit dem Rauchen auf, nehme mir öfter Zeit für die Familie." Ganz typisch auch: "Ich suche mir einen neuen Job!" Denn neben Gesundheit und Familie ist der Arbeitsplatz der wichtigste Faktor, wenn es um die eigene Zufriedenheit geht. Und wenn der Job mehr Frust als Lust bringt, liegt der Schluss nahe, die Arbeitsstelle so schnell wie möglich zu wechseln. Dieser Schritt will aber gut überlegt sein. Denn das Gras ist eben doch nicht immer grüner auf der anderen Seite, auch wenn es so scheint. Eine veränderte Sichtweise einzunehmen, das Hinterfragen der eigenen Ansprüche, ein Gespräch mit Chef, Kollegen und Freunden oder die Versetzung in einen noch unbekannten Arbeitsbereich können wichtige Schritte vor einer übereilten Kündigung sein.

"Eine Bilanz der beruflichen Situation zum Jahresanfang ist durchaus sinnvoll, um nicht den Blick für die eigenen Ziele zu verlieren", so Jürgen Hesse vom Büro für Berufsstrategie Hesse/Schrader. "Karriere zu machen, heißt aber nicht unbedingt immer höher, schneller und weiter zu kommen, sondern bemisst sich auch in der Zufriedenheit, die ich bei der Ausübung meines Jobs empfinde."

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Zehn Ratschläge für oder gegen einen Jobwechsel

1. Nicht im Affekt handeln!
Auch wenn Sie unzufrieden in Ihrem Job sind, überstürzen Sie nichts! Denn wer völlig unüberlegt und im Affekt kündigt, läuft Gefahr, auch im neuen Job unzufrieden zu sein.

2. Eigene Situation in Ruhe analysieren
Analysieren Sie in Ruhe, was Sie wirklich stört und an welchen Stellschrauben eventuell noch gedreht werden kann! Dazu gilt es vier Hauptkomponenten zu betrachten:

  1. Der Vorgesetzte: Was für ein Typ Mensch ist mein Chef? Arbeite ich gerne für ihn? Werden meine Leistungen durch ihn anerkannt und gewürdigt? Beruhen Probleme allein auf seiner Persönlichkeit oder gibt es noch Wege, die zu einer Verbesserung der Zusammenarbeit führen könnten?
  2. Kollegen/Kunden: Wie klappt es mit dem täglichen Arbeitsablauf und der Kommunikation im Team? Was denke ich über meine Kollegen/Kunden? Wie stehen meine Kollegen/Kunden zu mir? Ärgere ich mich immer über die gleichen Verhaltensweisen?
  3. Aufgaben: Kann ich mich mit diesen identifizieren? Bin ich über- oder unterfordert? Erzähle ich anderen gern von meinen Job?
  4. Bezahlung/Konditionen: Entspricht mein Gehalt meinem Einsatz und wie lange brauche ich, um mich von der Arbeit zu erholen?

3. Wie geht es mir?
Auch Ihr psychisches und physisches Wohlbefinden sollte bei der Entscheidung eine Rolle spielen. Haben Sie negative Gedanken und Gefühle, wenn Sie an Ihre Arbeitsstelle denken, vielleicht sogar Schlafstörungen? Fühlen Sie sich öfter krank als zuvor? Dann wird es wahrscheinlich wirklich Zeit, einen Schlussstrich zu ziehen.

4. Miteinander reden
Suchen Sie aber vorher das direkte Gespräch. Manchmal hilft der Dialog mit dem Vorgesetzten, den Kollegen oder der Personalabteilung, um Probleme und Unzufriedenheit aus der Welt zu schaffen.

5. Sich beraten lassen
Darüber hinaus empfiehlt es sich, seine Schwierigkeiten auch mit unvoreingenommenen Freunden, der Familie oder einem professionellen Berater zu besprechen. Diese können Ihnen eine gute Fremdeinschätzung Ihrer Situation liefern.

6. Weiterentwicklung in bisheriger Firma möglich?
Wer wechseln will, sollte abwägen, welche Weiterentwicklungsmöglichkeiten die jetzige Position noch bietet. Vielleicht können Sie sich auch innerhalb des Unternehmens verändern?

7. Job-Hopper oder Veränderungsmuffel?
Beachten Sie ebenfalls, wie lange Sie schon für Ihr Unternehmen arbeiten. Denn wenn im Lebenslauf überdurchschnittlich viele und rasche Jobwechsel auftauchen, werden manche Personalverantwortlichen misstrauisch und fragen sich, was mit dem Kandidaten nicht stimmt. Als Faustregel können Sie sich merken: Im dritten Lebensjahrzehnt, also im Alter zwischen 20 und 29, sollte man mindestens zwei bis drei Jahre im selben Unternehmen bleiben. Im vierten Lebensjahrzehnt mindestens vier Jahre und so weiter. Wer andererseits mehr als acht Jahre im selben Unternehmen bleibt, kann schnell als wenig flexibel gelten, weil er sich zu sehr auf die Abläufe dieses ganz bestimmten Arbeitgebers eingestellt hat.

8. Bewerbungs- und Suchstrategien entwickeln
Schauen Sie sich um, welche neuen beruflichen Chancen sich Ihnen bieten. Wie sieht der Arbeitsmarkt für Sie aus? Sammeln Sie für eine Weile Stellenangebote und folgen Sie den Entwicklungen Ihres potenziellen Traum-Arbeitgebers. Aktualisieren Sie Ihre Bewerbungsunterlagen. Allein das hilft schon sehr, sich über seine eigenen Ziele klarer zu werden.

9. Was will ich wirklich?
Wenn Sie nur von Ihrem jetzigen Job weg wollen, fällt dies in der Regel spätestens im Vorstellungsgespräch auf. Lassen Sie das also in keinem Fall durchblicken. In Ihrer Bewerbung und im Vorstellungsgespräch müssen Sie die Hin-zu-Strategie statt einer Weg-von-Strategie überzeugend verfolgen. Überlegen Sie sich Argumente, warum Sie gerade in diesem Unternehmen anfangen möchten.

10. Man sieht sich immer zweimal im Leben...
Wenn Sie sich für die Kündigung entscheiden, hinterlassen Sie keine verbrannte Erde! Jetzt mit allem und jedem abzurechnen, ist alles andere als produktiv und wird Ihnen spätestens dann leidtun, wenn es um die Ausstellung Ihres Arbeitszeugnisses geht oder wenn Sie Ihren ehemaligen Arbeitgeber auf einem Branchentreffen wiedersehen. Bewahren Sie also Haltung und versuchen Sie das alte Arbeitsumfeld mit einem guten Gefühl für alle Beteiligten hinter sich zu lassen. Vielleicht behalten Sie dadurch wertvolle Kontakte, die Ihnen einmal hilfreich sein könnten.

Fazit: Einen Arbeitsplatz, bei dem wirklich alles hundertprozentig rund läuft, gibt es laut Jürgen Hesse nicht. Stellt sich bei Ihrer persönlichen Auswertung jedoch das Gefühl ein, dass eigentlich fast gar nichts stimmt oder für Sie wesentliche Dinge deutlich zu kurz kommen, ist ein Jobwechsel angeraten. Davor solle man sich aber vier Fragen stellen: Wer bin ich? Was kann ich? Wohin will ich? Und wie erreiche ich dieses Ziel?


Alexandra Jabs



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