Muss ich mir drei lange Schachtel-Sätze per Mail gefallen lassen, die mehr Fragen aufwerfen als Sinn in eine Sachlage zu bringen? Ich fürchte leider ja, denn ganz schnell bin ich im cc oder bekomme die Mail direkt von meinem Kollegen, obwohl nur ein Stockwerk zwischen uns liegt und der Sachverhalt schneller, besser und unkomplizierter in einem persönlichen Gespräch zu erörtern wäre. Obendrein nötigt mich die neumodische pseudoschriftliche Form zu überlegen, wie ich damit umgehe, auch unter Berücksichtigung wen ich nun meinerseits bei einer schriftlichen Beantwortung ins cc nehme. Warum nicht der Griff zum Telefon um wenigstens fernmündlich drüber zu sprechen. Nein, wer schreibt, der bleibt und das gesprochene Wort ist flüchtig. Mein Kollege will vielleicht noch Karriere machen, aber seine Ängstlichkeit steht ihm im Weg. Deshalb geht er lieber auf Nummer sicher, quasi schwarz auf weiß und schreibt, am besten gleich noch "durchschriftlich" an weitere drei, wenn auch kaum Beteiligte. Alles nur um sich abzusichern. Kommunikationsmüll, so wird es nie was mit der Karriere!
Jürgen Hesse
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