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Thema: Vorstellungsgespräch


08.09.2014

Spieglein, Spieglein an der Wand

Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch

Es könnte der Beginn einer märchenhaften Karriere sein. Die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch im Briefkasten oder E-Mail-Postfach ist der eindeutige Beweis, dass Sie die erste Prüfung bestanden haben. Nun folgt eine weitere, ungleich schwerere Aufgabe: im anstehenden Gespräch von sich zu überzeugen. Ein wichtiger Aspekt ist neben der Darlegung fachlicher Kompetenzen und Kenntnisse über Unternehmen, Marktsituation und Anforderungen, die der guten Selbstpräsentation. Jürgen Hesse, Gründer des Büros für Berufsstrategie, meint sogar: "Zu etwa 70% zählt Ihre Persönlichkeit und nur zu 10% Ihre fachliche Kompetenz. Bleiben noch 20% für Ihre Leistungsmotivation." In der Theorie alles schön und gut, aber wie präsentiert man sich denn nun optimal, wie zeigt man Persönlichkeit und gewinnt im Gespräch ganz nebenbei noch alle Sympathien für sich?

Wer bin ich?

Vor der Selbstpräsentation steht die Selbsterkenntnis. Denn nur derjenige, der weiß, wer er ist, kann das auch anderen glaubhaft zeigen. Dabei spielen Selbst- bzw. Fremdwahrnehmung eine nicht unerhebliche Rolle, da diese manchmal so weit auseinander klaffen, dass man sie nicht einmal mit Siebenmeilenstiefeln überbrücken könnte. Sie halten sich für einen fröhlichen und freundlichen Menschen? Das heißt aber noch lange nicht, dass Sie auch auf andere so wirken. Und auch wenn Sie meinen, dass Sie eigentlich gar nichts schocken kann, weil ein gesundes Selbstbewusstsein zu Ihren Stärken zählt, sollten Sie aufpassen. Schließlich kann allzu großes Selbstvertrauen schnell als Arroganz gewertet werden.

Dass Selbst- und Fremdwahrnehmung nicht übereinstimmen, erklärt das bereits 1955 entwickelte Johari-Fenster, das seinen Namen von den amerikanischen Sozialpsychologen Joseph Luft und Harry Ingham erhielt. Demzufolge hat unsere Eigenwahrnehmung einen "Blinden Fleck", d.h. einen Bereich der uns während unserer Handlungen gar nicht bewusst ist, den unser Gegenüber jedoch zu Aufschlüssen und Annahmen über uns verleitet. Dazu gehören sowohl unbedachte Gewohnheiten und Verhaltensweisen als auch Vorurteile, Zu- und Abneigungen, die sogar zu einem Großteil auch noch nonverbal (also köpersprachlich) kommuniziert werden.

Gute Vorstellung statt gelungener Verstellung

Was bedeutet das für den Bewerber? Zum einen verdeutlicht das Modell, dass der Versuch sich den Wünschen des potenziellen Arbeitgebers hundertprozentig anzugleichen ein unmögliches Unterfangen ist. Und wenn man es so recht bedenkt auch kein wünschenswertes. Nicht umsonst lautet das Motto von Jürgen Hesse und seinem Partner Hans Christian Schrader: "Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere uns haben wollen." Im Bezug auf die Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch sollte daher die Devise sein, sich möglichst authentisch zu geben statt sich total verstellen zu wollen. Denn durch ein zu starkes Verbiegen wäre Frustration auf beiden Seiten schon vorprogrammiert. Was nützt es, wenn der Inhalt nicht hält, was die Verpackung verspricht? Bleiben Sie also Sie selbst, ohne dabei unbedingt alle Facetten bis in die Tiefe von sich zu zeigen. Sie sind weder im Beichtstuhl noch auf der Psychiatercouch. Eigenschaften wie Unordentlichkeit oder Unpünktlichkeit, konzentriertes Arbeiten nur unter wirklichem Termindruck, gerne Tratsch und Klatsch auszutauschen mit den lieben Kollegen lassen Sie für das Vorstellungsgespräch besser weg – diese haben am Arbeitsplatz ohnehin wenig zu suchen und helfen Ihnen nicht Ihr Gegenüber zu überzeugen.

Geheimwaffen und Helfershelfer

Angesichts des anstehenden Vorstellungsgesprächs möchte sich manch einer wahrscheinlich am liebsten hinter den sieben Bergen verstecken, und klein wie ein Zwerg machen. Das kann natürlich nicht die Lösung sein, denn der Traumjob klopft beim Traumprinz in den seltensten Fällen von allein an die Tür. Vielmehr lautet die magische Zauberformel: Gute Vorbereitung! Ein Aspekt wurde schon angesprochen – die vollständige Auseinandersetzung mit sich und seinen Fähigkeiten, was man gelernt und was einen geprägt hat. Es lohnt sich immer, in wenigen Sätzen plausibel machen zu können, wer man ist, was man kann und wohin man will. Schließlich kann es per Zufall auch auf einer Party oder an der Theke zu einem Quasi-Vorstellungsgespräch kommen. Bei der Vorbereitung steht der Anwärter auf den neuen Job jedoch nicht ganz alleine da, denn wie der Held im Märchen kann er auf Verbündete und Hilfsmittel zurückgreifen: Ratgeber wie Training Vorstellungsgespräch, 1x1 Das erfolgreiche Vorstellungsgespräch oder Die 100 häufigsten Fragen im Vorstellungsgespräch von Hesse/Schrader geben zahlreiche Hilfestellungen, wie man bei offen gestellten oder schwierigen Fragen nicht ins Schwitzen gerät oder wie sich Sympathien auch durch Smalltalk mobilisieren lassen.

Vorstellungsgespräche und Selbstpräsentationen vorab gut zu durchdenken, sich klar zu werden, was man von sich und seiner Wesensart mitteilen möchte, und auch das gelassene Aussprechen dieser wichtigen Botschaften zu üben, hat noch einen weiteren entscheidenden Vorteil – die Übung nimmt etwas von den Ängsten, die so ein wichtiges Gespräch hemmen können. Und seine eigenen Ängste zu überwinden, das weiß so gut wie jedes Kind, ist der Schlüssel zum Erfolg – ob nun im Märchen oder in der Berufswelt.


Alexandra Jabs Büro für Berufsstrategie



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