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Thema: Vorstellungsgespräch


02.12.2013

Bewerbungsgespräche

Worauf Sie als Personaler achten sollten

Ein erfolgreich geführtes Bewerbungsgespräch ist die wichtigste Voraussetzung auf der Suche nach neuen Mitarbeitern. Eine gute Vorbereitung, eine gute Gesprächsatmosphäre sowie eine gezielte Fragestellung, eine gute Portion Menschenkenntnis sowie ein guter Umgang mit den Bewerbern sind die wesentlichen Erfolgsfaktoren. Was Sie tun können, damit Sie im Bewerbungsgespräch den richtigen Kandidaten herausfiltern, erfahren Sie hier.

Eine gute Gesprächsatmosphäre fördert den Gesprächsfluss. Sorgen Sie für diese Atmosphäre, in der sich der Bewerber wohl fühlt und sich öffnet.

  • Das erreichen Sie, indem Sie Ihren Bewerber ausreden lassen, anstatt seinen Gesprächsfluss zu oft zu unterbrechen. Sie sollten lediglich einschreiten, wenn er ganz vom Thema abweicht oder allzu ausschweifend darauf eingeht.
  • Bemühen Sie sich stattdessen um ein Gespräch auf Augenhöhe, was einen ehrlichen Austausch und ein authentisches Verhalten des Bewerbers fördert. So können Sie sein wahres Ich besser und schneller kennenlernen.
  • Einen guten Kontakt zum Bewerber stellen Sie als Personaler oder Vorgesetzter her, wenn Sie sich in Geduld und Selbstbeherrschung üben und dem Bewerber zuhören. Dazu gehört neben einer positiven Grundeinstellung dem Bewerber gegenüber auch die Fähigkeit, das gesprochene Wort in Verbindung mit der Körpersprache richtig zu deuten.
  • Signalisieren Sie durch Blickkontakt mit dem Bewerber, durch ihre Mimik (beispielsweise Kopfnicken) oder Gestik (offene Handflächen) Ihr ernsthaftes Interesse an seinen Ausführungen.
  • Vermeiden Sie es, die Aussagen der vor Ihnen sitzenden Person sofort zu bewerten oder zu werten. Dies verunsichert die oftmals etwas nervösen Bewerber lediglich.
  • Schlagen Sie durch verbindliche Reaktionen auf das Gesagte eine Brücke zum Bewerber, der sich verstanden fühlt. Auf diese Weise erhöhen Sie die Gesprächsanteile des Bewerbers, die eine objektive Beurteilung erleichtern und einen Blender dazu bringen, seine Maske fallen zu lassen, während Sie sich auf eine gezielte Fragestellung beschränken.
  • Zu einer guten Gesprächstechnik gehört neben dem Zuhören auch das Zusammenfassen von Gesprächspassagen in eigenen Worten. Das gibt dem Bewerber die Gelegenheit, mögliche Missverständnisse sofort auszuräumen sowie noch nicht Gesagtes und Wichtiges zu ergänzen.

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Worauf Sie als Personaler oder Chef noch achten sollten

Arbeiten Sie vor dem Gespräch einen Fragenkatalog aus, der als roter Faden dient und Sie sicher durch das Personalgespräch steuert und der dem Bewerber die Möglichkeit für eine ausführliche Beantwortung der Fragen lässt. Scheuen Sie sich nicht, während des Gespräches Notizen anzufertigen oder wesentliche Fragen als erledigt abzuhaken. Notizen können außerdem dabei helfen, unmittelbare Eindrücke sofort schriftlich festzuhalten. Achten Sie während des Gesprächs auf mögliche Widersprüche sowie auf die Übereinstimmung zwischen dem Inhalt der Bewerbungsmappe und dem im Bewerbungsgespräch Gesagten. Gleiches gilt für das äußere Erscheinungsbild, für das gesamte Auftreten, die Mimik, die Gestik sowie die Stimmlage des Bewerbers und den direkten Blickkontakt, die allesamt Auskunft darüber geben, ob ein Bewerber authentisch agiert oder sich hinter einer Maske versteckt. Informieren Sie sich im Vorfeld eingehend darüber, welche Fragen in einem Bewerbungsgespräch zulässig und welche unzulässig sind, was beispielsweise auf Fragen nach der Religionszugehörigkeit oder einer Schwangerschaft zutrifft.

Bedenken Sie bei jedem Personalgespräch, das dieses in gleichem Maße eine Innen- und Außenwirkung hinterlässt. Nach innen wirkt es sich auf das Betriebsklima insgesamt aus, denn der Bewerber kann ein künftiger Mitarbeiter sein. In gleichem Maße entwickeln Bewerbungsgespräche auch Außenwirkung, die, wenn sie gut geführt werden, zu einer positiven werblichen Maßnahme für Ihr Unternehmen werden, mit der Sie Ihre Marke stärken oder - im schlechteren Fall - schwächen.


Ein Gastbeitrag von Jakob Ludwig



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