Thema: Körpersprache
Die Körperhaltung
Souverän und zugewandt
Die Körperhaltung, also die Art und Weise zu gehen, zu stehen und zu sitzen, verrät sehr viel über den Charakter, die Einstellung und die momentane Stimmung eines Menschen. Eine gute Körperhaltung strahlt Dynamik, Gelassenheit, Kompetenz und Selbstbewusstsein aus - und liefert somit die besten Voraussetzungen, sympathisch zu wirken.
Zu vermeiden sind folgende Körperhaltungen
- Eine steife Körperhaltung oder eine übertrieben militärische Straffheit verströmen Zwanghaftigkeit oder machen den Eindruck von "Erbsenzählerei".
- Ein Mensch, der während des Gespräch permanent von einem Bein auf das andere tritt, oder die Hände in den Hosentaschen vergräbt, gibt seinem Gegenüber das Gefühl, nicht der gewünschte Gesprächspartner zu sein.
- Die breitbeinige "lümmelnde" Sitzhaltung strahlt Überheblichkeit und Ignoranz aus.
- An der vordersten Kante des Stuhles zu sitzen und die Lehne mit den Händen zu umklammern, wirkt gehetzt und nervös, als sei man auf dem Sprung. Ein solches Verhalten verrät einen Mangel an Selbstsicherheit, eventuelles Misstrauen und innere Unruhe.
- Wer den Oberkörper weit zurücknimmt signalisiert Ablehnung und Desinteresse.
Bevorzugt sollten folgende Körperhaltungen eingenommen werden
- Die ideale Körperhaltung ist aufrecht und locker, mit geraden Schultern und leicht erhobenem Kinn.
- Der Gang ist leicht und elastisch, die Schritte nicht zu groß oder zu klein, die Arme schwingen locker mit.
- Die natürlichste Körperhaltung im Stehen nehmen Sie mit hüftbreit auseinander stehenden Beinen ein. Der gelegentliche Wechsel von einem Standbein auf das andere dient der Bequemlichkeit und damit der inneren Sicherheit. Die Arme hängen locker an den Seiten herunter.
- Die natürliche Sitzhaltung ist aufrecht, die Hände entspannt auf den Sitzlehnen, die Beine etwa hüftbreit auseinander, oder ein Bein locker über das andere geschlagen. Dabei ist darauf zu achten, dass das übergeschlagene Bein zum Gesprächspartner hingewandt ist, um Zuwendung zu zeigen. Ein Drehen der Beine in die andere Richtung drückt Ablehnung aus.
- Sich im Verlauf des Gespräches hin und wieder vorzulehnen, signalisiert dem Gegenüber Interesse, Aufmerksamkeit und Zuwendung.
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