030 28 88 570
kontakt@hesseschrader.com
Newsletter
PrivatkundenFirmenkundenTrainerakademie
& Coach-Ausbildung
Bücher, E-Books
& Muster
Career4Young
& Testtrainings
Beratungen, Coachings
& Trainings
Bewerbungsunterlagen
& Arbeitszeugnisse
SeminareOutplacementWissen, Videos, Downloads
& News
StartseitePrivatkundenBewerbungstipps, Videos & NewsKarrierenachrichten

Thema: Gehaltsverhandlung


13.02.2013

Die neue Minijob Regelung

für geringfügige Beschäftigungen

Über sieben Millionen Menschen gehen in Deutschland einer sogenannten geringfügigen Beschäftigung nach, die im Volksmund als Minijob bekannt ist. Insbesondere für Studenten, volljährige Schüler sowie Personen, die lange nicht mehr auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden konnten, bedeutete die Einführung der Minijobs eine große Erleichterung. Kaum kommuniziert wurde bisher allerdings, dass der Gesetzgeber einige umfassende Änderungen an den Regelungen der geringfügigen Beschäftigung vorgenommen hat, die zum 1. Januar 2013 wirksam geworden sind.

Onlinetraining: Bewerben mit 48 plus

Ihre Erfahrung zählt!

Gerade in Coronazeiten haben Bewerber es oft nicht leicht, eine neue Arbeitsstelle zu erobern. Nutzen Sie Ihre langjährige Lebens- und Berufserfahrung als "Verkaufsargument" in Lebenslauf und Anschreiben!

Seminarinformationen

Die Gehaltsobergrenze wurde ausgedehnt

Bislang galt eine Entgeltgrenze von 400 Euro für Minijobber, weshalb die entsprechenden Tätigkeiten auch als 400 Euro-Jobs bekannt geworden sind. Dies hat sich nunmehr geändert. Künftig dürfen Minijobber 450 Euro pro Monat verdienen. Damit soll sowohl den Arbeitnehmern als auch den Arbeitgebern mehr Flexibilität gegeben werden, denn es handelt sich um den Durchschnittsbetrag für zwölf Monate. Der Minijobber kann deshalb problemlos in einem Monat 400 Euro und im folgenden Monat 500 Euro verdienen, ohne dass sich etwas an dem Charakter seiner Beschäftigung ändern würde. Allerdings greift eine Spezialregelung, wenn das Gehalt mehrfach hintereinander die Entgeltgrenze übersteigt. Dies darf in zwei Monaten hintereinander ohne nähere Erläuterungen geschehen. Verdient der Minijobber aber drei oder mehr Monate in Folge mehr als 450 Euro, sind spezielle Erläuterungen notwendig. Es empfiehlt sich, hierfür Praxishinweise zur Gehaltsabrechnung beim Steuerberater oder direkt beim Finanzamt einzuholen.


Die Rentenregelung wird umgekehrt

Früher waren geringfügig Beschäftigte ausnahmslos und generell von der Rentenversicherungspflicht befreit. Lediglich auf ihren ausdrücklichen Wunsch hin konnten sie doch in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Hierfür waren zudem freiwillige Zusatzbeiträge zu leisten, um in den Genuss der vollen Leistungen der Versicherung zu kommen. Die Politik hat dieses Konzept nunmehr vollständig umgekehrt. Die Minijobber unterliegen ab sofort grundsätzlich der Rentenversicherungspflicht. Der Arbeitgeber bezahlt dabei einen Anteil von 15 Prozent. Der Restbetrag auf den derzeit vorgeschriebenen Arbeitgeberanteil von 18,9 Prozent wird aus Steuermitteln zugeschossen. Der Minijobber muss 3,9 Prozent einbezahlen. Dies sind umgerechnet 17,55 Euro monatlich. Dieser hat jedoch die Möglichkeit, einen Antrag auf Versicherungsfreiheit zu stellen. Allerdings muss der Arbeitgeber auch dann 15 Prozent an die Rentenversicherung abführen. Dahinter steht die Idee, die Minijobber besser für das Alter abzusichern. Zugleich soll die Rentenkasse dadurch aufgefüllt werden, dass die Versicherungspflicht nunmehr auch für den Bereich der geringfügigen Beschäftigung eingeführt worden ist.


Altverträge nicht zwangsläufig betroffen

Viele Unternehmen erstellen die Gehaltsabrechnungen für ihre Minijobber mit Standardsoftware. Dies gilt beispielsweise für Cafés oder Restaurants sehr häufig, die Servicekräfte beschäftigen. Die Veränderungen im Bereich der geringfügigen Beschäftigung sind jedoch so umfassend, dass unbedingt an ein Update der entsprechenden Programme gedacht werden sollte. Dies gilt insbesondere für den Bereich des Ausweises der Rentenversicherung. Dabei ist zu beachten, dass die Neuregelungen erst einmal nur für Neuverträge greifen, hier aber generell. Altverträge fallen nur dann unter die neue Gesetzeslage, wenn das Gehalt von 400 auf 450 Euro aufgestockt wird. Andernfalls gelten die bislang bestehenden Vereinbarungen weiter. Dies betrifft auch die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht. Bei Neuverträgen spielt das tatsächliche Entgelt keine Rolle. Die neue Gesetzeslage gilt hier immer.



Weitere Karrierenachrichten zum Thema Gehaltsverhandlung

13.09.2019: Gehaltserhöhung oder geldwerte Leistungen?
25.04.2017: Die Gehaltsvorstellung im Bewerbungsanschreiben
29.08.2013: Risiken für Arbeitnehmer bei Schwarzarbeit
29.05.2013: Geldwerte Zusatzleistungen
13.03.2013: Chef, ich will mehr Geld!
13.02.2013: Die neue Minijob Regelung
09.10.2012: Trainee Gehalt
27.06.2012: Gehaltsverhandlung im Vorstellungsgespräch
13.03.2012: Die Gehaltsverhandlung richtig vorbereiten
23.11.2011: Gehaltsverhandlung leicht gemacht
23.08.2011: Standhaftigkeit in Gehaltsverhandlungen
26.05.2011: Die feinen Gehaltsunterschiede
06.05.2011: Ausbeute adé
21.04.2011: Mehr Gehalt – aber wie?
03.03.2011: Zeitarbeit zahlt sich nicht aus
28.01.2011: Mehr Gehalt im Monat
26.11.2010: Mehr Geld zu Weihnachten
10.11.2010: Im Gehaltsvergleich weniger benachteiligt als vermutet
09.11.2010: Geld für Ihre Weiterbildung
25.10.2010: Mehr Gehalt lässt sich trainieren
20.10.2010: Manager verdienen durchschnittlich fast 700.000 Euro
06.10.2010: Die Lohnsteuerkarte wird abgeschafft
14.09.2010: Lohnschere geht erst im Alter auseinander
13.09.2010: Leistungsbezogenes Gehalt fördert Produktivität
08.09.2010: Ab 60.000 Euro wird man nicht glücklicher
05.07.2010: Seit Sonntag arbeiten Sie für den eigenen Geldbeutel
03.06.2010: Kürzung des Weihnachtsgeldes wegen Krankheit rechtens
11.05.2010: Anhebung des Mindestlohns für Elektriker
07.05.2010: Deutsche Manager verdienen überdurchschnittlich
15.04.2010: Wie viel kostet ein Arbeitnehmer pro Stunde?
20.01.2010: Was Sie von 2010 erwarten dürfen!
07.12.2009: Begehrtes Weihnachtsgeld
14.09.2009: JobWelt

+ Weitere Angebote

Privatkunden
hesseschrader.com

Privatkunden

Beratung, Coachings und Seminare zu allen Themen rund um Bewerbung, Karriere und Arbeitswelt.

Wir über uns


Privatkunden

Arbeitssuchende und Arbeitnehmer sind Unternehmer in eigener Sache, deren Fähigkeiten im Arbeitsmarkt von Arbeitgebern benötigt und gesucht werden. Wir beraten Sie in Orientierungsphasen, stärken Ihre Selbstwahrnehmung und entwickeln mit Ihnen individuelle Strategien für Ihre Berufs- und Karriereplanungen. Wir unterstützen Hochschulabsolventen, Berufseinsteiger, Berufserfahrene und Führungskräfte bei allen wichtigen Themen der Bewerbungs-, Karriere- und Arbeitswelt.


Firmenkunden


Trainerakademie


Bücher, E-Books & Muster


Career4Young & Testtrainings


Bewerbung
TELEFON / SKYPE
ZOOM Beratungen & Coachings