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Der Moderator ist Organisator, Drehbuchautor, Kommunikator, Filter, Dokumentar, Dolmetscher, Verwalter und Steuermann in einer Person. All diese Fähigkeiten benötigt er, um eine äußerst diffizile Aufgabe zu erfüllen: Als wegweisender Leiter gewährleistet er den Prozess der Entscheidungsfindung oder Problemlösung unter Einbeziehung und Zustimmung aller Gesprächsteilnehmer.
Die grundlegenden Voraussetzungen für einen Moderator sind daher Organisationstalent, Neutralität und Durchsetzungsvermögen. Zudem sind ein analytischer Verstand, Menschenkenntnis und Einfühlungsvermögen, eine hohe Konzentrationsfähigkeit und besondere rhetorische Fähigkeiten gefordert. Denn seine einzelnen Aufgaben umfassen:
Zum Handwerkszeug eines guten Moderators gehört die Kenntnis verschiedener Handwerkszeug: Kommunikations-, Gesprächs- und Moderationstechniken.
Gängigste Methode der Moderation ist die so genannte Metaplan-Technik:
Der Moderator arbeitet mit großen, auf Stellwänden befestigten Plakaten, die jeweils einem Thema zugeordnet sind. Auf Karten oder in Form von Zurufen formulieren die Teilnehmer Vorschläge und Aspekte, die auf den Plakaten gesammelt, nach Themenbereichen, Zusammenhängen und Priorität sortiert und zu einer nachvollziehbaren Struktur zusammengefügt werden. Diesen Vorgang nennt man Clustern. Die Bewertung nach Priorität erfolgt über ein Selbstklebepunktesystem. Mit vorher in ihrer Bedeutung festgelegten Farben zeichnet der Moderator Zusammenhänge auf und kennzeichnet Gegensätze, z. B. mit dem Symbol eines Blitzes.
Durch dieses Visualisieren werden Fakten besser aufgenommen und verarbeitet. Um möglichst alle Lösungsansätze zu erfassen, bietet sich das "Brainstorming" an:
Von allen Teilnehmern werden ungeordnet und spontan Assoziationen oder Ideen zu Begriffen und Themen genannt. Es wird keine Kritik geübt, der Phantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt.
Verschiedene Fragetechniken helfen der Diskussion:
Die Technik des "aktiven Zuhörens" ist ebenfalls obligatorisch. Der Moderator
030 / 2888 570