Thema: Konflikte
Die Strategie der Problemlösung
beiderseitiges Engagement
Die Strategie der Problemlösung erfordert beiderseitiges Engagement - aber sie ist mit Abstand die vorteilhafteste Form der Konfliktbewältigung. Alle Probleme, die zum Konflikt geführt haben, werden einzeln analysiert und gelöst. Hierbei ist die richtige Vorgehensweise entscheidend.
Problemlösung: Das Problem entflechten
Die Vorbereitung eines Konfliktgesprächs
Der beste Zeitpunkt, um ein Konfliktgespräch zu führen, ist natürlich bevor es zur ernsthaften Auseinandersetzung gekommen ist. Dies fordert jedoch ein sehr gutes Gespür für Unstimmigkeiten und Spannungen. Wenn die Situation schon eskaliert ist, gelten folgende Regeln:
- Ursachenanalyse: Im Vorfeld des Gesprächs müssen sich die Konfliktpartner eingehende Gedanken über den Auslöser des Konflikts machen. Hier ist Ehrlichkeit und Selbst-Reflexion gefragt.
- Außensicht: Es ist ratsam, den Konflikt auch von außen zu betrachten und die eigene Wirkung auf das Umfeld zu hinterfragen. Auch hier ist ein objektiver Blick gefordert.
- Positiver Blickwinkel: Es gab und gibt Felder auf denen Übereinstimmung zwischen den Konfliktpartnern herrscht. Diese Gemeinsamkeiten sollten ins Gedächtnis gerufen werden. Verbindendes erleichtert die Kommunikation.
- Argumentationshilfen: Es ist vorteilhaft, wichtige Punkte im Vorfeld zu notieren und als Gesprächshilfe zu nutzen.
- Souveränität: Das Konfliktgespräch sollte auf sachlicher Ebene geführt werden. Solch eine produktive Gesprächskultur kann im Vorfeld geübt werden.
Problemlösung: Gewusst wie
Das konstruktive Gespräch
In einem Konfliktgespräch bietet sich die Feedback-Technik an. Wesentliche Punkte dieser Methode lassen sich wie folgt aufschlüsseln:
- Das Gespräch findet in angenehmen Räumlichkeiten und in Ruhe statt.
- Auf Vorwürfe und Anklagen wird verzichtet.
- Argumente werden aus der Ich-Perspektive vorgestellt.
- Es wird möglichst konkret argumentiert.
- Die Gesprächspartner lassen sich gegenseitig ausreden.
- Dem Partner wird Gelegenheit gegeben zu jedem Punkt Stellung zu nehmen.
- Jeder hört dem anderen aufmerksam zu.
- Die Körpersprache entspricht dem Tonfall des Gesprächs. Ruhige Gesten und ein offener Blick signalisieren Kooperations- und Kooperationsbereitschaft.
Problemlösung: Mittelpunkt und Ziel
In einem Konfliktgespräch geht es nicht um Schuldzuweisungen. Gesucht werden Lösungsvorschläge - und zwar solche, die beide Konfliktparteien akzeptieren können. Jede Konfliktpartei sollte Lösungsmodelle ins Gespräch einbringen. Wichtig ist, dass die Vorschläge des anderen genau so sachlich geprüft werden wie die eigenen. In schwierigen Fällen sollte ein Vermittler herangezogen werden, der die Konfliktlösung wieder in den Mittelpunkt rückt.
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