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Thema: Mobbing

Was Mobbingopfern widerfährt

Typische Mobbinghandlungen

Die Gespräche verstummen, sobald Sie hinzutreten? Ihr "Guten Morgen" findet keinen Widerhall? Ihre Aussagen werden permanent falsch widergegeben? Unterlagen verschwinden oder man versucht sogar Sie mit Drohungen einzuschüchtern? Dann zählen Sie höchstwahrscheinlich bereits zu der Gruppe der Mobbingopfer.

Mobbing hat viele Gesichter. Seine Formen reichen von Kontakt- und Informationsverweigerung, über die Verbreitung übler Gerüchte und verbaler Angriffe auf das Ansehen und die Persönlichkeit bis hin zu Bedrohungen und Ausübung von körperlicher Gewalt. Nach und nach wird dem Mobbingopfer die Möglichkeit genommen, sinnvoll zu kommunizieren.

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Liste der 45 Mobbinghandlungen nach Professor Heinz Leymann

Der schwedische Arbeitspsychologe Hans Leymann, der den Begriff Mobbing entscheidend mitprägte, entwickelte in den Achtzigerjahren ein System, das die von ihm insgesamt 45 beobachteten Mobbinghandlungen in fünf übergruppen klassifiziert. Mit diesem System kann analysiert werden, ob jemand als Mobbingopfer bezeichnet werden kann. Allerdings kamen Deutsche Wissenschaftler inzwischen auf über 100 verschiedene Mobbinghandlungen (ohne dabei einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben). Außerdem muss wieder berücksichtigt werden, dass eine einzelne Handlung aus dieser Liste noch niemanden zum Täter bzw. den Betroffenen zum Mobbingopfer macht.


Mobbinghandlungen: Angriffe auf die Möglichkeit, sich zu äußern

  • Der Vorgesetzte schränkt die Möglichkeit ein, sich zu äußern
  • Das Mobbingopfer wird ständig unterbrochen
  • Kollegen schränken die Möglichkeit ein, sich zu äußern
  • Anschreien oder lautes Schimpfen
  • Ständige Kritik an der Arbeit
  • Ständige Kritik am Privatleben
  • Telefonterror
  • Mündliche Drohungen
  • Schriftliche Drohungen
  • Kontaktverweigerung durch abwertende Blicke oder Gesten
  • Kontaktverweigerung durch Andeutungen, ohne dass man etwas direkt ausspricht

Mobbinghandlungen: Angriffe auf die sozialen Beziehungen

  • Man spricht nicht mehr mit dem Mobbingopfer
  • Man lässt sich nicht ansprechen
  • Versetzung in einen Raum weitab von Kollegen
  • Den Arbeitskollegen/innen wird verboten, das Mobbingopfer anzusprechen
  • Das Mobbingopfer wird wie Luft behandelt

Mobbinghandlungen: Angriffe auf das soziale Ansehen

  • Hinter dem Rücken des Mobbingopfers wird schlecht über ihn/sie gesprochen
  • Man verbreitet Gerüchte über das Mobbingopfer
  • Man macht das Mobbingopfer lächerlich
  • Man verdächtigt das Mobbingopfer, psychisch krank zu sein
  • Man will das Mobbingopfer zu einer psychiatrischen Behandlung zwingen
  • Man macht sich über eine Behinderung lustig
  • Man imitiert den Gang, die Stimme oder Gesten, um das Mobbingopfer lächerlich zu machen
  • Man greift die politische oder religiöse Einstellung an
  • Man macht sich über das Privatleben lustig
  • Man macht sich über die Nationalität lustig
  • Man zwingt das Mobbingopfer, Arbeiten auszuführen, die das Selbstbewusstsein verletzen
  • Man beurteilt den Arbeitseinsatz in falscher und kränkender Weise
  • Man stellt Entscheidungen des Mobbingopfers in Frage
  • Man ruft dem Mobbingopfer obszöne Schimpfworte oder andere entwürdigende Ausdrücke nach
  • Sexuelle Annäherungen oder verbale sexuelle Angebote

Mobbinghandlungen: Angriffe auf die Qualität der Berufs- und Lebenssituation

  • Man weist dem Mobbingopfer keine Arbeitsaufgaben zu
  • Man nimmt dem Mobbingopfer jede Beschäftigung am Arbeitsplatz, so dass er/sie sich nicht einmal selbst Aufgaben ausdenken kann
  • Man gibt dem Mobbingopfer sinnlose Arbeitsaufgaben
  • Man gibt dem Mobbingopfer Aufgaben weit unter seinem/ihrem eigentlichen Können
  • Man gibt dem Mobbingopfer ständig neue Arbeiten
  • Man gibt dem Mobbingopfer "kränkende" Arbeitsaufgaben
  • Man gibt dem Mobbingopfer Arbeitsaufgaben, die seine/ihre Qualifikation übersteigen, um ihn/sie zu diskreditieren

Mobbinghandlungen: Angriffe auf die Gesundheit

  • Zwang zu gesundheitsschädlichen Arbeiten
  • Androhung körperlicher Gewalt
  • Anwendung leichter Gewalt, zum Beispiel um dem Mobbingopfer einen Denkzettel zu verpassen
  • Körperliche Misshandlung
  • Man verursacht Kosten für das Mobbingopfer, um ihm/ihr zu schaden
  • Man richtet physischen Schaden im Heim oder am Arbeitsplatz des/der Betroffenen an
  • Sexuelle Handgreiflichkeiten


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