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Thema: Bewerbung

Bewerbung: Erfahrungen der Experten

Meinungen, Warnungen, Informationen


Ex-Personalvermittlerin

39, jetzt in einer Werbemittelabteilung tätig

Ganz wichtig erscheint mir jedoch zunächst einmal folgender "dicker" Hinweis: immer das eigene Ziel und die Zielgruppe bedenken, und die wenige Zeit, die Personalentscheidern für eine Sichtung der Bewerbungsunterlagen bleibt. Sicher, jede "witzige" Idee findet Personen, die es mögen und andere, die sich davon überhaupt nicht angesprochen fühlen und es eher negativ bewerten. Schon bei uns in einem kleinen Personalvermittlerbüro gingen die Meinungen weit auseinander: Bewerbungen die ich gut und interessant fand, fand meine Kollegin äußerst unpassend. Ich würde daher immer, wenn es wirklich um ausgefallene Dinge geht wie Plakatierung an Bauzäunen oder Zettel an Bäumen ganz klar darauf hinweisen, für welche Fälle dies ggf. gut wäre, also beispielsweise für einen Nebenjob als Babysitter oder ähnliches. Das bedeutet hier geht es um die Zielgruppe Privathaushalte. Man bedenke aber auch für welche Fälle es jedoch gar nicht passt, wie zum Beispiel Vollzeitjobs, Zielgruppe Arbeitgeber, qualifizierte Jobs etc. Daher würde ich aus meiner Sicht und Erfahrung die Betonung eher darauf legen: lieber eine ganz tolle klassische Bewerbung, als eine ganz innovative, die eine potentielle Führungskraft an eine Bank schickt...wissen Sie, wie ich meine?

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Personalchef

mittelständisches Handelsunternehmen, um die 250 Beschäftigte

Generell, was ich davon halte? …nicht ganz einfach, alles über einen Kamm zu scheren. Vieles, was vielleicht den Anspruch hat außergewöhnlich zu sein, ist es gar nicht bzw. ist sogar schlecht, weil nicht gut zu lesen oder schlimmer noch, weil gar kein Konzept dahinter steckt. Es kommt also darauf an, wie man es macht. Aber richtig gut gemachte, einfallsreiche, überzeugende Bewerbungsunterlagen sind sehr selten, so wie eine echte Perle in einer Muschel, möchte ich mal sagen…


Personalleiterin

45, beschäftigt bei einem Tochterunternehmen eines internationalen Stromkonzerns, über 500 Beschäftigte

Meine Einschätzung: Übersichtlichkeit ist das oberstes Gebot, besser kurz und knackig, aber vor allem ein gutes Bewerbungsfoto. Insgesamt verständlich und stimmig. Ziel des Bewerbers sollte sein, seine Person, seine Qualifikation, Kompetenz und Persönlichkeit "bedienerfreundlich" zu vermitteln. Darunter verstehe ich in ganz kurzer Zeit muss der Leser in der Lage sein, alle wesentlichen Daten zu erfassen.

Mein Credo deshalb: bitte keine zu kreativen Bewerbungen, kostet nur Zeit. Vielleicht sind solche Bewerbungen gerade noch im kreativen Bereich zulässig, da sehe ich Chancen. Bei uns hätte das keine Aussicht auf Erfolg, wir sind eher genervt als positiv gestimmt, wenn eine Bewerbung im Pizzakarton kommt; und auch bitte nicht zu oft nachfassen und immer wieder den Kontakt suchen, das kostet nur Zeit. Wenn ich mich für jemanden entscheide, dann bestimmt nicht, weil er oder sie ´ne nette SMS geschrieben hat. Dritte Seiten finde ich übrigens auch überflüssig und lese sie nicht. Mein negatives Beispiel: Ich habe mal eine Email-Bewerbung erhalten, wo mir beim Öffnen virtuelle Schmetterlinge entgegenflatterten…


Personalreferentin

32, internationaler Erdölkonzern

Ich möchte alles bloß kein Brimborium um Aufmerksamkeit zu erheischen. Da reagier ich fast allergisch. Mir ist wichtig schnell ein Gefühl für den Bewerber zu bekommen, aber lieber in klassischer Art und Weise, gerne ohne Dritte Seite oder ähnliches, das lese ich selten oder oft auch gar nicht. Bei mir zählen eher Schnelligkeit - wenn zum Beispiel Unterlagen nachgefordert werden und der Bewerber schickt sie mir schnell per Email, da kann einer bei mir schon mit punkten. Für die interne Weiterleitung sind Emailbewerbungen toll; ich selbst würde mich jedoch mit einer ganz herkömmlichen Bewerbungsmappe bewerben, es sei denn eine Email-Bewerbung ist ganz klar gefordert.


Key-Account Managerin

29, beschäftigt bei einer Personalberatung, Schwerpunkt Bewerbungsmanagement

Wissen Sie, im Grunde finde ich "kreative" Bewerbungen ok, wenn sie subtil und intelligent sind. Letztens war eine mal wieder sehr schön gestaltet, der Name als einziges ganz in Lila gehalten, das Anschreiben sehr originell und wich auch deutlich von den bekannten Floskeln ab, das Foto größer als gewohnt, aber sehr ausdrucksstark. Flyer, Verkaufsprospekte, Dritte Seiten oder die sprichwörtlich gewordene "Bewerbung im Pizzakarton" finde ich schon lange nicht mehr gut; diese Bewerbungen bewerte ich eher negativ. Der Inhalt muss stimmen und man darf nicht das Gefühl haben, jemand möchte auf Teufel komm raus originell sein, obwohl er es eigentlich nicht ist. Auch muss eine Bewerbung gut zu handhaben und einfach in den Arbeitsprozess zu integrieren sein. Egal wie gut die Bewerbung ist – wenn sie eine Email-Bewerbung verlangt und jemand schickt eine Postbewerbung, bin ich ehrlich gesagt ziemlich genervt. Auch wenn ich auf die Bewerbungshomepages gehen soll, wo ich mir dann selbst Bewerbungsunterlagen runterladen darf, das ist mir zu umständlich. Ich will keine Zeit damit verschwenden. Mir ist wichtig, dass sich der Bewerber mit sich selbst auseinander gesetzt hat und nicht nur "Floskeln" nutzt. Meine Empfehlung: Ein Bewerber sollte eher ungewöhnliche Wege gehen, um seine Bewerbung zu platzieren, zum Beispiel auf OpenBC oder ähnlichem. Lieber nicht an der Bewerbung selbst zu viel ausprobieren. Ich meine, gerade im Bereich der "Massenbewerbungen" zum Beispiel im Dienstleistungsbereich ist doch Kreativität überhaupt nicht gefragt. Da soll die Bewerbung nur sauber, ordentlich und lückenfrei sein. Aber genau daran hapert es meist ja schon.


Inhaber

Anfang 50, 12 Beschäftigte, Dienstleistungsbranche

Ich liebe kreative, einfallsreiche, außergewöhnlich gemachte, gute, unterhaltsame Bewerbungen. Sie sind aber doch recht selten. Die meisten trauen sich nicht, machen es eher 0815, so wie es vom Arbeitsamt oder in den einschlägigen Broschüren empfohlen wird. Ist ja auch irgendwie verständlich angesichts der Arbeitsmarksituation. Und für jeden ist das ja auch nichts, so eine kreative Bewerbung will gut ausgedacht sein, ist ja beinahe ein kleines Kunstwerk, also wirklich nicht jedermanns Sache…


Personalreferent

30, Bank

Ich befürchte bei uns im Haus haben kreative Leute es eher schwer. Und außergewöhnliche, mein Gott – kreative Bewerbungen… also Bewerbungen, schön und gut, ich seh mir so etwas schon mal ganz gerne an, aber die Kolleginnen, die die Vorauswahl zu treffen haben, sind immer sehr beschäftigt, haben wirklich viel zu tun und ich befürchte, die finden nichts so toll an so einer kreativen Bewerbung, wobei das ja auch ein sehr dehnbarer Begriff ist. Wichtig ist doch, dass etwas vom Bewerber wirklich rüberkommt, mir eine Grundlage gibt zu entscheiden, hier investiere ich mehr Zeit und sondiere weiter, passt er oder sie vielleicht zu unserem Haus…


Psychologin

Anfang 30, Erfolg mit einer hartnäckigen Initiativbewerbung

Davon ausgehend das eine Bewerbung sich gut einprägen sollte habe ich exzessiv von Verstärkungseffekten Gebrauch gemacht (vergleiche TV Werbung, wir sehen oft den gleichen Werbespot zwei bis dreimal, dazwischen läuft kurz etwas anderes, nach der dritten Wiederholung ist der Einprägeeffekt am besten): Hier mein Vorgehen verbunden mit einer generellen Empfehlung:

  1. Die schriftliche wie auch die elektronische Bewerbung beginnen mit der Versendung der Unterlagen (bitte nach vorherigem Telefonat) vielleicht mit schöner Handschrift (Was Sie sonst noch über mich wissen sollten / Persönliche Daten und überhaupt in ausdrucksstarker Form.
  2. Nachfassaktion: Netter Brief mit herzlichem Dank, Verstärkung des Interesses, noch einmal das Kompetenzprofil auf die anvisierte Stellenausschreibung in knackigen Worten beziehen, freundlich und kommunikativ ohne unterwürfig zu wirken. Alternativ: telefonische Nachfassaktion: das Gleiche mündlich. Wenn dann noch das Vorhaben in der Schwebe, Firma aber erstes Interesse signalisiert, Wartezeit oder zurzeit kein Bedarf ist, dann:
  3. Kurzes Anschreiben mit Profilcard, nur eine Seite, anbieten, sich für max. 1 Tag /1 Woche in der Firma kostenlos einzuklinken und mit zu arbeiten, dabei die eigenen Kompetenzen z.B. in /an einem Projekt unter Beweis zu stellen!

Dies habe ich nach meinem Studium genau so durchgezogen und dem Geschäftsführer von XYZ angeboten, wo ich seit 2005 dann immer wieder in Einsätzen unterwegs war und zum Schluss ein kleines Sonderprojekt selbst leitete und erfolgreich zum Abschluss führte - Herr Y, der Geschäftsführer hat mir vor kurzem erzählt, wie sehr ihm meine Hartnäckigkeit und dieses Angebot imponiert haben.


Personalreferent

36, Handel

Zugegeben, ich gehöre zu denen, die sich sehr gerne mal etwas Außergewöhnliches ansehen, eine Bewerbung die echt aus dem Rahmen fällt, etwas nicht Alltägliches. Meine Kollegen sind da nicht so offen. Übrigens landet so etwas bei uns doch ziemlich selten auf den Schreibtischen. Und natürlich, nicht alles gefällt mir immer, aber es ist doch auch eine wohltuende Abwechslung, jedenfalls bisweilen. Und manche Bewerber lassen sich schon dolle Sachen einfallen. Andere aber zeigen auch, dass sie nicht so das richtige Gespür haben. Das sieht dann "wie gewollt, aber nicht gekonnt" aus, leider. Das ist dann natürlich wirklich Mist oder Pech, weil es nichts bringt. Andererseits ein Versuch ist es ja vielleicht doch wert. Denn viele normale Bewerbungen bringen ja auch nichts, keine Aufmerksamkeit, ergo keine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Man sollte schon auch etwas Mut haben und ein kleinwenig riskieren. In jedem Fall, wer sich echt Mühe gibt, das sieht man sofort. Leider kommt das eher selten vor.


Handwerksmeister

45, bis zu 30 Mitarbeiter

Kreative Bewerbungen hin oder her, ich hab feststellen müssen, dass oftmals die viel versprechenden Bewerbungsunterlagen eher eine Enttäuschung sind, wenn man sich dem Absender zuwendet. Und oftmals sind gerade die eher durchschnittlichen, sogar manchmal die schlechten Bewerbungsunterlagen in der Realität wiederum gar nicht so dumm, wie es auf den ersten Blick erschien. Alles in allem ist das Suchen und Auswählen von halbwegs brauchbarem Mitarbeiten wirklich kein leichtes Geschäft. Ich glaube die Bewerber machen sich keine Gedanken, was auf der anderen Seite, da wo ich stehe so alles aufläuft und wie schwierig das tagtägliche Geschäft ist…


Geschäftsführer

45, Personaldienstleistungsbranche, etwa 20 Mitarbeiter

Sicher, man bekommt heute so viel auf den Tisch und leider, das meiste muss ich sagen, aber bitte nicht zitieren, ist Schrott. Die meisten Leute wissen immer noch nicht, wie man sich ordentlich bewirbt. Da ist mal eine außergewöhnlich gut gemachte, meinetwegen auch einfallsreiche Bewerbung ein Lichtblick. Aber glauben Sie mir, ich habe doch schon einige Jahre Erfahrung, und auch solche Kandidaten sind häufig, wenn man sie dann einlädt und kennen lernt, eine große Enttäuschung. Die Bewerber geben sich zu wenig Mühe…



Marketing- und Kommunikationsfachmann

33, Bewerbungstrainer

Mit seinem Mitarbeitsangebot in der großen Menge von Bewerbern heute positiv aufzufallen ist eine besonders hohe Hürde. Ich habe mit verschiedenen Kandidaten sehr individuell und teilweise auch ganz vorsichtig die hier vorgestellten Ansätze ausprobiert und muss sagen, der Erfolg hat mich erstaunt. Es lohnt sich, vielleicht nicht immer und überall, aber das liegt ja auf der Hand. Ich kann es wirklich nur Empfehlen.



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