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Thema: Bewerbung


04.11.2014

Jobs in der Online-Branche

Jobmotor der Zukunft?

Das Internet gewinnt immer mehr an Bedeutung. Das wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt aus. Ob Stellen im E-Commerce, bei der Suchmaschinenoptimierung oder im Onlinemarketing, Berufe, die ganz auf das Netz zugeschnitten sind, boomen und eröffnen Absolventen wie Studenten oder Auszubildenden neue Möglichkeiten.

Dabei ist allen Prognosen nach noch deutlich Luft nach oben. Nach einer Statistik des Handelsverbands Deutschland (HDE) hat sich allein der E-Commerce-Umsatz zwischen den Jahren 2006 und 2013 etwa verdoppelt, Tendenz steigend. Damit werden wohl auch in Zukunft in diesem Bereich vermehrt Arbeitskräfte gesucht werden. Für viele Auszubildende, Studenten und Personen, die sich einen neuen Job suchen möchten, ist das eine gute Nachricht. Denn in der Online-Branche ist Platz für Personen mit dem unterschiedlichsten Hintergrund.

Welche Jobs werden speziell online ausgeführt?

Wer später gerne in einem Beruf arbeiten möchte, der eng mit dem Internet verbunden sind, hat derzeit die Auswahl aus verschiedenen Möglichkeiten. Dazu gehören unter anderem die Folgenden:

  • Content-Manager: Ein Content-Manager befasst sich in erster Linie mit Inhalten (Content) im Internet bzw. auf Internetportalen. Diese müssen eine ganze Reihe an speziellen Anforderungen erfüllen, die sich von denen unterscheiden, die an gedruckte Texte gestellt werden. Die damit verbundenen Aufgaben können vielfältig sein. Sie reichen von der Erstellung von Online-Content über die Betreuung von Portalen und die Auswertung von Produktdaten bis hin zur Organisation von Arbeitsabläufen. Content-Manager werden in verschiedenen Unternehmen gesucht, vor allem in der Medienbranche, aber auch in der Industrie. Ein gutes Gefühl für Texte ist für diese Tätigkeit unverzichtbar.
  • SEO-Manager: Der Beruf des SEO-Managers dreht sich rund um die Suchmaschinenoptimierung bzw. Search Engine Optimization (SEO). Ziel dabei ist es, dafür zu sorgen, dass bestimmte Webseiten möglichst weit vorne im Suchmaschinenranking erscheinen – eine zentrale Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg eines Online-Shops oder Blogs. Damit das gelingt, nehmen SEO-Manager eine Reihe spezieller Tools zur Hilfe. Ihre Arbeit umfasst sowohl die On-Page-Optimierung als auch die Off-Page-Optimierung, bei der das sogenannte Linkbuilding sowie das Content Marketing eine zentrale Rolle einnimmt. Die Tätigkeit eines SEO-Managers gehört genaugenommen zum Online-Marketing.
  • Webdesign: Der Name sagt schon viel darüber aus, mit was sich ein Webdesigner beschäftigt. Schließlich nehmen im Internet neben Texten Bilder eine wichtige Rolle ein. Webdesigner entwerfen in erster Linie Designs, die dann von Programmierern umgesetzt werden. Sie arbeiten vor allem in Agenturen wie Werbeagenturen oder Corporate-Design-Architekturen, aber auch manche Unternehmen beschäftigen Webdesigner. Zudem arbeiten viele Webdesigner selbstständig für verschiedene Unternehmen. Der Beruf des Webdesigners ist im Gegensatz zu anderen Tätigkeiten in der Online-Branche schon relativ alt.

Zusätzlich zu den genannten Berufen gibt es im Onlinebereich beispielsweise noch den des Online-Marketing-Managers, der das zunehmend wichtigere Online-Marketing einer Firma betreut. Ein Teil davon betrifft in der Regel die Suchmaschinenoptimierung. Ein Online-Shop-Manager ist dagegen maßgeblich für den Erfolg eines Online-Shops verantwortlich. Häufig überschneiden sich die Tätigkeiten einzelner Online-Branchen. Fest abgegrenzte Berufsbilder gibt es nur selten. So befassen sich viele Content-Manager auch mit der Suchmaschinenoptimierung und arbeiten eng mit Webdesignern zusammen. Daneben werden natürlich auch stetig Fachkräfte für die Technik sowie die Programmierung benötigt. Sehr beispielhaft lässt sich die Vielfalt an den angebotenen Jobs im eCommerce Unternehmen Preis24 erkennen. Jobs in der Online-Branche haben außerdem gemeinsam, dass es meist noch keine spezifischen Ausbildungen dafür gibt. Entsprechend werden sie häufig von Quereinsteigern ausgeübt, die aus verschiedenen Bereichen kommen. Neben Informatikern und Betriebswissenschaftlern gehören dazu auch Geisteswissenschaftler, die in besonders vielen Fällen als Content-Manager tätig sind. Online-Jobs sind meist sehr vielfältig, aber auch ständigen Veränderungen ausgesetzt. Das macht es unverzichtbar, dass Personen in diesen Berufen sich ständig weiterbilden und aktuelle Entwicklungen im Auge behalten. Wer selbstständig tätig ist, muss dies auf eigene Faust tun. Grundsätzlich kann aber festgehalten werden, dass heute nahezu jedes Unternehmen auch online präsent sein muss und deshalb entsprechende Fachkräfte benötigt.

Wichtige Fakten zur Online-Branche im Überblick:

  • Nahezu jedes Unternehmen ist heute auch online tätig
  • Fachkräfte in diesen Branchen werden zunehmend benötigt
  • Neben Webdesignern, Content Managern und SEO-Spezialisten ist das Internet als Markt der Zukunft vor allem für Marketing-Experten interessant

Wie stehen die Zukunftschancen in der Online-Branche?

Der Herausgeber des Buchs "SEO auf Deutsch", Andre Alpar, gab sich in einem Interview Mitte des Jahres 2014 fest davon überzeugt, dass die große Zeit der Suchmaschinenoptimierung erst noch vor uns liege. Dafür führte er ein Argument an, das von Experten in der Online-Branche gerne verwendet wird:

Demnach schöpfen viele Unternehmen das Potenzial, das sich durch das Internet ergibt, heute noch kaum aus, vor allem solche mit mittlerer oder kleinerer Größe. Entsprechend wird es in Zukunft eine steigende Nachfrage nach Suchmaschinenoptimierung und Online-Marketing geben. Dieses Argument lässt sich auch auf die meisten anderen Online-Jobs übertragen. Daneben gibt es noch einige andere Tatsachen, die die Vermutung nahelegen, dass die Onlinebranche in Zukunft weiter wachsen wird:

  • Das Internet verändert sich ständig. So entstehen unablässig neue Herausforderungen und auch neue Arbeitsbereiche. Es genügt ein Blick zurück, um festzustellen, dass der Beruf des Content-Managers noch relativ jung ist.
  • Die Bedeutung des Internets wird auch in Bereichen zunehmen, in denen es bislang noch eine eher geringe Rolle spielt. So erging es zum Beispiel in der jüngsten Vergangenheit dem Journalismus, der sich heute zu einem beträchtlichen Teil online abspielt.

Die Aussichten in der Online-Branche stehen also gut. Wer hier Fuß fassen möchte, sollte allerdings bereit sein, sich fortwährend auf neue Herausforderungen und Inhalte einzulassen. Dafür profitiert er nicht nur von einem spannenden Arbeitsbereich, sondern auch in vielen Fällen von einem relativ jungen und dynamischen Umfeld.

Fazit

Wie sich das Internet in der Zukunft entwickelt, ist ein Thema, das viele beschäftigt. Genaue Prognosen lassen sich in diesem Zusammenhang kaum stellen. Ähnliches gilt für die Entwicklung von Berufen in der Online-Branche. Diese sind schon heute ständigen Veränderungen ausgesetzt und werden es wohl auch in Zukunft bleiben.

Allerdings deuten die Zeichen darauf hin, dass das Internet weiter an Bedeutung gewinnen wird und damit auch Jobs, für die das Netz eine zentrale Rolle spielt. Wer bereit ist, sich auf die weite Welt des World Wide Webs einzulassen, sieht damit einer spannenden und abwechslungsreichen Zukunft entgegen.


Markus Müller



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